Top-Physiker: KI-Bots sind nicht mehr als 'glorifizierte Tonbandgeräte'
Michio Kaku ist der derzeit bekannteste Physiker der USA und vielleicht sogar der Welt. Das hat er nicht alleine seiner Forschung zur Stringtheorie zu verdanken, sondern vor allem seinen populärwissenschaftlichen Auftritten. Nun hat sich Kaku kritisch zu Chatbots geäußert.
Dazu zählt auch der bekannte Physiker Michio Kaku. Der kalifornische Physiker ist gern gesehener Gast in den Medien, wenn es darum geht, komplexe Materie populärwissenschaftlich zu erklären. Damit steht er in der Tradition eines Carl Sagan, der es in den 1980ern geschafft hat, die Massen für Astronomie und Wissenschaft zu begeistern.
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Nun hat sich Kaku in einem Interview mit CNN kritisch zum Thema KI-Chatbots geäußert. Denn laut dem 76-Jährigen führen ChatGPT und Co. zu einem medialen Sensationalismus, der bevorstehende Durchbrüche im Bereich des Quanten-Computing überschatten könnte.
Kaku gab zwar zu, dass Chatbots effizient darin sind, Inhalte zu generieren, letztlich seien sie aber zu ungenau und können die Wirklichkeit nicht immer von Fiktion unterscheiden. Er bezeichnete Dienste wie ChatGPT als "glorifizierte Tonbandgeräte", die bestehende Internetinhalte lediglich neu arrangieren.
"(ChatGPT) nimmt Schnipsel aus dem Internet, die von Menschen erstellt wurden, fügt sie zusammen und tut so, als hätte es diese Dinge selbst erstellt", sagte Kaku. "Die Leute sagen: 'Oh, mein Gott, das ist ein Mensch, das ist menschenähnlich! Der Chatbot ordnet aber nur einfach alles neu, was bereits im Internet steht."
Siehe auch:
Kritik an ChatGPT und Co.
KI-Chatbots bzw. sogenannte Large Language Models (LLM) sind und bleiben das Thema der Stunde und faszinieren viele Menschen. Denn ChatGPT, Bard und Co. liefern immer exaktere Ergebnisse, die klingen, als hätte ein Mensch den Text geschrieben. Doch es gibt auch immer wieder Experten, die sich dazu kritisch äußern bzw. von den aktuellen Bots nicht ganz so beeindruckt sind wie die Öffentlichkeit.Dazu zählt auch der bekannte Physiker Michio Kaku. Der kalifornische Physiker ist gern gesehener Gast in den Medien, wenn es darum geht, komplexe Materie populärwissenschaftlich zu erklären. Damit steht er in der Tradition eines Carl Sagan, der es in den 1980ern geschafft hat, die Massen für Astronomie und Wissenschaft zu begeistern.
Auf YouTube ansehenNun hat sich Kaku in einem Interview mit CNN kritisch zum Thema KI-Chatbots geäußert. Denn laut dem 76-Jährigen führen ChatGPT und Co. zu einem medialen Sensationalismus, der bevorstehende Durchbrüche im Bereich des Quanten-Computing überschatten könnte.
Kaku gab zwar zu, dass Chatbots effizient darin sind, Inhalte zu generieren, letztlich seien sie aber zu ungenau und können die Wirklichkeit nicht immer von Fiktion unterscheiden. Er bezeichnete Dienste wie ChatGPT als "glorifizierte Tonbandgeräte", die bestehende Internetinhalte lediglich neu arrangieren.
"(ChatGPT) nimmt Schnipsel aus dem Internet, die von Menschen erstellt wurden, fügt sie zusammen und tut so, als hätte es diese Dinge selbst erstellt", sagte Kaku. "Die Leute sagen: 'Oh, mein Gott, das ist ein Mensch, das ist menschenähnlich! Der Chatbot ordnet aber nur einfach alles neu, was bereits im Internet steht."
Zusammenfassung
- Michio Kaku, bekannter US-Physiker, äußert Kritik an KI-Chatbots
- Laut Kaku führen Chatbots zu medialem Sensationalismus
- Kaku sieht Gefahr, dass Fortschritte im Quanten-Computing überschattet werden
- Chatbots sind ungenau, können Realität und Fiktion nicht unterscheiden
- Kaku bezeichnet Chatbots als "glorifizierte Tonbandgeräte"
- ChatGPT und Co. arrangieren nur bestehende Internetinhalte neu
Siehe auch:
- Handschrift ist an Unis wieder gefragt - als Mittel gegen ChatGPT
- Prompt-Vorschlag und Multi-Upload: ChatGPT bekommt neue Funktionen
- ChatGPT: Erkennungs-Tool für KI-Texte stillschweigend zurückgezogen
- OpenAI startet endlich auch die ChatGPT-App für Android-Nutzer
- Experte: ChatGPT & Co. gehen die Texte für das weitere Training aus
Thema:
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