Chips aus Magdeburg: Mehr Subventionen & Strompreisbremse für Intel
Intel-Chef Pat Gelsinger tourt derzeit durch Europa und macht dabei auch Station in Berlin. Der Grund dafür ist, dass man sich mit der Bundesregierung auf eine Erhöhung der Subventionen für die neuen Intel-Werke in Magdeburg geeinigt hat.
Wie Bloomberg berichtete und mittlerweile von offizieller Stelle bestätigt wurde, findet heute um 14:45 Uhr eine Unterzeichnungszeremonie statt, bei der Gelsinger und Bundeskanzler Scholz anwesend sein werden. Bei dem Termin werden neue Verträge unterzeichnet, die die Finanzierung der neuen Intel-Fertigung an dem Standort südlich von Magdeburg betreffen.
Intel bekommt als Teil des überarbeiteten Förderpakets nicht nur finanzielle Unterstützung in Form von Subventionen. Zusätzlich wird auch eine Höchstgrenze für die von Intel zu zahlenden Energiekosten für das Werk in Magdeburg festgelegt. Sollten also etwa die Strompreise eine bestimmte Grenze übersteigen, übernimmt der Staat anscheinend die Mehrkosten.
Genaue Details zu dem neuen Abkommen liegen noch nicht vor. Das Geld für den Ausbau der Subventionssumme stammt offenbar aus einem "Sondervermögen" der Bundesregierung. Intel versucht derzeit, mit riesigen Investitionen in mehreren Ländern seine Position als Chip-Vertragsfertiger auszubauen und damit umfangreiche neue Kapazitäten zu schaffen.
In der letzten Woche hatte man den Bau eines neuen Packaging-Werks in Polen bekannt gegeben. Am Wochenende kündigte Intel dann den Bau eines hochmodernen neuen Chipwerks in Israel an, für den man rund 25 Milliarden Dollar investieren will.
Noch ein paar Milliarden mehr
Statt der bisher geplanten 6,8 Milliarden Euro wird der deutsche Staat den Bau des neuen Intel-Werks in Magdeburg mit knapp 10 Milliarden Euro unterstützen. Damit bekommt Intel nach einigem Hin und Her seinen Willen in Form einiger weiterer Milliarden an Fördermitteln. Das Unternehmen hatte mehr Geld gefordert, weil die Kosten für den Bau des Intel-Werks durch verschiedene Faktoren kräftig gestiegen sind.Intel bekommt als Teil des überarbeiteten Förderpakets nicht nur finanzielle Unterstützung in Form von Subventionen. Zusätzlich wird auch eine Höchstgrenze für die von Intel zu zahlenden Energiekosten für das Werk in Magdeburg festgelegt. Sollten also etwa die Strompreise eine bestimmte Grenze übersteigen, übernimmt der Staat anscheinend die Mehrkosten.
Genaue Details zu dem neuen Abkommen liegen noch nicht vor. Das Geld für den Ausbau der Subventionssumme stammt offenbar aus einem "Sondervermögen" der Bundesregierung. Intel versucht derzeit, mit riesigen Investitionen in mehreren Ländern seine Position als Chip-Vertragsfertiger auszubauen und damit umfangreiche neue Kapazitäten zu schaffen.
In der letzten Woche hatte man den Bau eines neuen Packaging-Werks in Polen bekannt gegeben. Am Wochenende kündigte Intel dann den Bau eines hochmodernen neuen Chipwerks in Israel an, für den man rund 25 Milliarden Dollar investieren will.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Intel-Chef Gelsinger besucht Berlin, um Verträge zu unterzeichnen
- Subventionen für Intel-Werke in Magdeburg steigen auf knapp 10 Milliarden
- Höchstgrenze für Energiekosten
- Geld für erhöhte Subventionen stammt aus Sondervermögen
- Intel investiert in mehreren Ländern in neue Kapazitäten
- Neues Packaging-Werk in Polen, neues Chipwerk in Israel
- Genaue Details zu Abkommen noch nicht bekannt
- Intel-Chips aus neuem Werk in Magdeburg werden in Polen "verpackt"
- Intel will für Magdeburger Werk einige Milliarden Euro mehr vom Staat
- Neue Intel-Werke in Magdeburg: Spekulationen um Verzögerungen
- Intel in Magdeburg: So viel Geld bekommt der US-Chipriese vom Staat
- Intel Magdeburg: Gigantische Aktion zur Rettung des Bodens geplant
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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