Hohe Kosten für 2nm-Chips: Waferpreise machen iPhones & GPUs teurer
Obwohl die Wafer-Preise mit dem Schritt auf nur noch zwei Nanometer Strukturbreite noch einmal kräftig zulegen dürften, führt der taiwanische Chip-Vertragsfertiger TSMC angeblich bereits Gespräche mit potenziellen Kunden. Apple dürfte dabei einmal mehr ganz vorn sein.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, ist von Chipdesign-Häusern zu hören, dass TSMC bereits mit ersten Kunden über Aufträge für die Fertigung von 2-Nanometer-Chips verhandelt. Dabei spielen die deutlich steigenden Kosten offenbar nur eine untergeordnete Rolle, wobei sich gleichzeitig abzeichnet, dass die mit den neuen Chips ausgestatteten Geräte für die Endkunden noch teurer werden könnten.
Laut dem Bericht wird ein Wafer mit Chips in zwei Nanometer Strukturbreite wohl bis zu 25.000 Dollar kosten. Zum Vergleich: TSMC verlangt für Wafer mit sechs bzw. sieben Nanometern Strukturbreite aktuell "nur" rund 10.000 US-Dollar. Bei Wafern für Chips mit vier bzw. fünf Nanometern Strukturbreite sind es bereits 16.000 Dollar, während für die bald erwarteten ersten 3nm-Chips wohl 20.000 Dollar pro Wafer fällig werden.
Die sinkende Strukturbreite sorgt natürlich auch dafür, dass theoretisch mehr fertige SoCs, CPUs oder andere Chips aus einem einzigen Wafer gewonnen werden können, doch ist offen, inwiefern dies die steigenden Kosten ausgleichen kann. Gleichzeitig steigen wegen des immer größeren Aufwands natürlich auch die Kosten für den Hersteller. Gleichzeitig dürften manche Chiphersteller auch vor den steigenden Kosten zurückschrecken und weniger schnell auf die modernste Fertigungstechnologie wechseln.
Weil TSMC die Kosten für die 2nm-Fertigung aber mit Sicherheit an die Abnehmer der Chips weiterreicht, müssen sich die Endkunden wohl auf weiter steigende Preise der damit ausgerüsteten fertigen Produkte einstellen. Für Premium-Erzeugnisse wie iPhones von Apple und Nvidia-Grafikeinheiten dürften künftig somit noch höhere Preise fällig werden, obwohl deren Kosten aufgrund der Inflation und anderer Faktoren zuletzt ohnehin stark zugenommen haben.
Siehe auch:
Laut dem Bericht wird ein Wafer mit Chips in zwei Nanometer Strukturbreite wohl bis zu 25.000 Dollar kosten. Zum Vergleich: TSMC verlangt für Wafer mit sechs bzw. sieben Nanometern Strukturbreite aktuell "nur" rund 10.000 US-Dollar. Bei Wafern für Chips mit vier bzw. fünf Nanometern Strukturbreite sind es bereits 16.000 Dollar, während für die bald erwarteten ersten 3nm-Chips wohl 20.000 Dollar pro Wafer fällig werden.
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Weil TSMC die Kosten für die 2nm-Fertigung aber mit Sicherheit an die Abnehmer der Chips weiterreicht, müssen sich die Endkunden wohl auf weiter steigende Preise der damit ausgerüsteten fertigen Produkte einstellen. Für Premium-Erzeugnisse wie iPhones von Apple und Nvidia-Grafikeinheiten dürften künftig somit noch höhere Preise fällig werden, obwohl deren Kosten aufgrund der Inflation und anderer Faktoren zuletzt ohnehin stark zugenommen haben.
Zusammenfassung
- TSMC führt Gespräche mit Kunden über Fertigung von 2nm-Chips.
- 2nm Strukturbreite kosten 25.000 Dollar, 6-7nm 10.000, 4-5nm 16.000, 3nm 20.000.
- Mehr fertige Chips pro Wafer, aber steigende Kosten für Fertiger.
- Endkunden müssen mit höheren Preisen für iPhones, Grafikeinheiten etc. rechnen
- Ohnehin steigende Preise aufgrund Inflation und anderer Faktoren.
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