Apple-Manager: Es gibt doch gar keine Alternative zur Google-Suche
Im Kartellverfahren gegen Google kam jetzt das Verhältnis zum Branchen-Schwergewicht Apple zur Sprache. Dessen Manager Eddy Cue ließ vor Gericht allerdings wenig Zweifel daran, dass er die Nutzung der Google-Suche in den Apple-Produkten für alternativlos hält.
Meagan Bellshaw, eine Anwältin des Justizministeriums, fragte Cue laut einem Bericht des US-Magazins The Verge vor Gericht, ob er aus dem Vertrag ausgestiegen wäre, wenn sich die beiden Seiten nicht auf eine Umsatzbeteiligung hätten einigen können. Cue erklärte daraufhin, er habe diese Option nie wirklich in Betracht gezogen: "Ich hatte immer das Gefühl, dass es im besten Interesse von Google und in unserem Interesse war, eine Einigung zu erzielen".
Laut der Aussage des Apple-Managers sei es in den Verhandlungen auch nicht nur um wirtschaftliche Aspekte gegangen - sondern vielmehr darum, welche anderen Wünsche Apple bei einem bestimmten Preis durchsetzen kann. Man habe dabei nie ernsthaft in Erwägung gezogen, zu einem anderen Anbieter zu wechseln oder ein eigenes Suchprodukt zu entwickeln. "Sicherlich gab es zu dieser Zeit keine echte Alternative zu Google", sagte Cue. Und es gibt immer noch keine, führte er weiter aus.
"Wir haben immer geglaubt, dass wir einen besseren Datenschutz haben als Google", sagte Cue. Er erläuterte, dass eine Klausel des Vertrags mit Google darauf hinausläuft, dass Google den Nutzern erlauben musste, ohne Anmeldung zu suchen. Weiterhin habe Apple in Safari und rund um seine Plattformen einiges getan, um es Google oder anderen zu erschweren, Nutzer zu tracken. Die gegensätzlichen Ansätze hätten aber stets das Ziel, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen.
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Geld ist nicht alles
Cue war aufseiten Apples dafür zuständig, die Kooperationsvereinbarung zu verhandeln. Dabei ging es vor allem auch darum, wie viel Google dafür zu zahlen bereit ist, als Standardsuchmaschine im Safari-Browser voreingestellt zu sein. Apple wollte hier bei der letzten Verhandlungsrunde immerhin mehr herausholen als zuvor.Meagan Bellshaw, eine Anwältin des Justizministeriums, fragte Cue laut einem Bericht des US-Magazins The Verge vor Gericht, ob er aus dem Vertrag ausgestiegen wäre, wenn sich die beiden Seiten nicht auf eine Umsatzbeteiligung hätten einigen können. Cue erklärte daraufhin, er habe diese Option nie wirklich in Betracht gezogen: "Ich hatte immer das Gefühl, dass es im besten Interesse von Google und in unserem Interesse war, eine Einigung zu erzielen".
Laut der Aussage des Apple-Managers sei es in den Verhandlungen auch nicht nur um wirtschaftliche Aspekte gegangen - sondern vielmehr darum, welche anderen Wünsche Apple bei einem bestimmten Preis durchsetzen kann. Man habe dabei nie ernsthaft in Erwägung gezogen, zu einem anderen Anbieter zu wechseln oder ein eigenes Suchprodukt zu entwickeln. "Sicherlich gab es zu dieser Zeit keine echte Alternative zu Google", sagte Cue. Und es gibt immer noch keine, führte er weiter aus.
Suche nach Lösungen
Einer der großen Diskussionspunkte in den Verhandlungen war der Datenschutz. Immerhin unterscheiden sich die Interessen der beiden Unternehmen hier deutlich: Für Apple ist der maximale Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer ein wichtiges Verkaufsargument, während Googles Geschäftsmodell darauf basiert, möglichst viel über den einzelnen User zu wissen und ihm passende Werbung vorsetzen zu können."Wir haben immer geglaubt, dass wir einen besseren Datenschutz haben als Google", sagte Cue. Er erläuterte, dass eine Klausel des Vertrags mit Google darauf hinausläuft, dass Google den Nutzern erlauben musste, ohne Anmeldung zu suchen. Weiterhin habe Apple in Safari und rund um seine Plattformen einiges getan, um es Google oder anderen zu erschweren, Nutzer zu tracken. Die gegensätzlichen Ansätze hätten aber stets das Ziel, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen.
Zusammenfassung
- Kartellverfahren gegen Google: Verhältnis zu Apple diskutiert
- Apple-Manager Eddy Cue sieht Google-Suche als alternativlos
- Verhandlungen drehten sich um Bezahlung in Safari
- Cue zog nie ernsthaft Ausstieg aus Vertrag in Betracht
- Verhandlungen betrafen nicht nur wirtschaftliche Aspekte
- Datenschutz war ein großer Diskussionspunkt
- Vertragsklausel erlaubt Nutzern, ohne Anmeldung zu suchen
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