Datenschutz verbessert: ChatGPT wird wieder in Italien angeboten
Die KI-Software ChatGPT wurde in Italien gesperrt, da das Programm den nationalen Datenschutz-Bestimmungen nicht gerecht wurde. Nun hat OpenAI nachgebessert, sodass das Tool erneut zur Verfügung steht. Neue Nutzer müssen jetzt allerdings eine Altersprüfung durchlaufen.
Anfang April hatte die italienische Datenschutzbehörde ChatGPT vorübergehend verboten und eine Untersuchung aufgrund eines möglichen Verstoßes gegen geltende Datenschutz-Bestimmungen eingeleitet. Das Programm hatte zu diesem Zeitpunkt keine Rechtsgrundlage, die das massive Sammeln und Speichern persönlicher Daten gerechtfertigt hat.
In den vergangenen Wochen hat OpenAI mehrere Änderungen vorgenommen. So gibt es nun ein Formular für EU-Nutzer, mit dem der Verwendung von persönlichen Daten widersprochen werden kann. Zudem wird in einem Hinweis erklärt, wie personenbezogene Informationen zum Training genutzt werden. Infografik Künstliche Intelligenz (KI): Die meisten Nutzer mögen ChatGPT
Die Ermittlungen gegen OpenAI werden jedoch fortgeführt. Auch in anderen Ländern gehen Datenschützer gegen ChatGPT vor. In Deutschland wurde in der vergangenen Woche ein Verfahren eingeleitet, um die Herkunft der vom KI-System verarbeiteten Informationen zu klären. Bisher wurden allerdings noch keine Maßnahmen beschlossen. Ein Verbot ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant.
Siehe auch:
In den vergangenen Wochen hat OpenAI mehrere Änderungen vorgenommen. So gibt es nun ein Formular für EU-Nutzer, mit dem der Verwendung von persönlichen Daten widersprochen werden kann. Zudem wird in einem Hinweis erklärt, wie personenbezogene Informationen zum Training genutzt werden. Infografik Künstliche Intelligenz (KI): Die meisten Nutzer mögen ChatGPT
Altersprüfung für italienische Nutzer
Ferner gibt es nun eine Altersprüfung für neue Nutzer, die sich in Italien befinden. Damit soll verhindert werden, dass die Inhalte für Kinder im Alter von unter 13 Jahren zugänglich sind. Nachdem die Bedingungen der italienischen Datenschutzbehörde umgesetzt wurden, wurde die Software wieder freigegeben.Die Ermittlungen gegen OpenAI werden jedoch fortgeführt. Auch in anderen Ländern gehen Datenschützer gegen ChatGPT vor. In Deutschland wurde in der vergangenen Woche ein Verfahren eingeleitet, um die Herkunft der vom KI-System verarbeiteten Informationen zu klären. Bisher wurden allerdings noch keine Maßnahmen beschlossen. Ein Verbot ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant.
Zusammenfassung
- KI-Software ChatGPT vorübergehend in Italien gesperrt.
- OpenAI hat nachgebessert & Altersprüfung eingeführt.
- Persönliche Daten werden zum Training genutzt.
- Ermittlungen in anderen Ländern, Verbot nicht geplant.
- EU-Nutzer können Verwendung persönlicher Daten ablehnen.
- Kinder unter 13 Jahren sollen geschützt werden.
Siehe auch:
- JavaGPT: So läuft ChatGPT auf alten Windows-Versionen wie XP und Co
- 700.000 Dollar pro Tag: So teuer soll der Betrieb von ChatGPT sein
- Datenschützer gegen ChatGPT: Deutschland leitet Verfahren ein
- ChatGPT-Konkurrenz: Elon Musk gründet eigenes KI-Unternehmen
- Datensammelnder Chatbot: Italien verbietet ChatGPT, Geldstrafe droht
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