Deutsche Privatnutzer haben letztes Jahr viel Strom gespart
Im letzten Jahr haben steigende Strompreise und auch Aufforderungen zum Sparen den Stromverbrauch in den deutschen Haushalten deutlich reduziert. Dabei zeigen die Zahlen sogar nur einen Teil dessen, was tatsächlich geleistet wurde.
Für die meisten Menschen spielte es in der Vergangenheit nur bedingt eine Rolle, ob der monatliche Abschlag für Strom nun einige Euro höher oder niedriger ausfiel. Zwar wurde die Effizienz der Stromverbraucher immer besser, gleichzeitig legte ihre Zahl in den Haushalten aber auch immer weiter zu. So kletterte der Stromverbrauch in den Jahren 2020 und 2021 noch um sechs Prozent.
Eine Analyse auf Basis neuer Daten, die von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online erarbeitet wurde, kommt nun laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA zu dem Ergebnis, dass im vergangenen Jahr 8,3 Prozent weniger verbraucht wurde. Die Verbraucher haben also nicht nur den Anstieg gestoppt, sondern den Trend sichtbar umgekehrt - und das trotz des parallel laufenden Booms von Großverbrauchern wie Elektroautos und Wärmepumpen. Auf der anderen Seite wirkte aber auch die Tatsache, dass die Menschen in den vorhergehenden Jahren aufgrund von Lockdown-Maßnahmen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbrachten.
Die Entwicklung zeigt, dass die Verbraucher durchaus ins Handeln kommen, wenn ein Ereignis wie der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die damit verbundene Energiekrise dazu führt, dass bewusster mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen wird.
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Eine Analyse auf Basis neuer Daten, die von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online erarbeitet wurde, kommt nun laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA zu dem Ergebnis, dass im vergangenen Jahr 8,3 Prozent weniger verbraucht wurde. Die Verbraucher haben also nicht nur den Anstieg gestoppt, sondern den Trend sichtbar umgekehrt - und das trotz des parallel laufenden Booms von Großverbrauchern wie Elektroautos und Wärmepumpen. Auf der anderen Seite wirkte aber auch die Tatsache, dass die Menschen in den vorhergehenden Jahren aufgrund von Lockdown-Maßnahmen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbrachten.
Es gibt noch viel Potenzial
Die Autoren der Analyse kommen allerdings auch zu dem Schluss, dass noch längst nicht alle Sparpotenziale ausgeschöpft sind. Der durchschnittliche Haushalt mit zwei Personen wird in Muster-Rechnungen noch immer mit 2500 kWh pro Jahr veranschlagt. Wenn alle Potenziale ausgeschöpft werden - indem beispielsweise peinlich genau auf den Verbrauch geachtet wird und alle genutzten Geräte die beste Effizienzklasse haben, ließe sich der Wert theoretisch auf 1400 kWh senken, hieß es.Die Entwicklung zeigt, dass die Verbraucher durchaus ins Handeln kommen, wenn ein Ereignis wie der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die damit verbundene Energiekrise dazu führt, dass bewusster mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen wird.
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Zusammenfassung
- Stromverbrauch in deutschen Haushalten reduziert: 8,3 % weniger verbraucht als im Vorjahr
- Verbraucher haben Trend umgekehrt, trotz Boom von Großverbrauchern
- Sparpotenziale noch längst nicht ausgeschöpft: 2500 kWh pro Jahr statt 1400 kWh
- Verbraucher kommen ins Handeln, wenn es darauf ankommt
- Entwicklung zeigt: Verbraucher reagieren auf steigende Preise und Sparanforderungen
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