Oppo dementiert Aus in Europa, Deutschland wird aber wohl aufgegeben
Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo hat auf die Gerüchte um einen Rückzug des Unternehmens aus Europa mit einem Dementi reagiert. Gleichzeitig berichten informierte Quellen, dass Oppo sein deutsches Team nach dem Verkaufsverbot bald auflösen will.
Oppo und OnePlus werden nach Angaben des europäischen PR-Teams weiterhin "in allen bestehenden Märkten in Europa" aktiv bleiben. Man sei 2023 mit einer Reihe von Produkten erfolgreich gestartet und habe bereits ein Line-Up an kommenden Geräten für den weiteren Jahresverlauf in Planung, hieß es weiter.
Dass man sich bei dem Statement auf das Jahr 2023 beschränkt, lässt durchaus Raum für Spekulationen. Außerdem ist offen, welche Produkte Oppo und OnePlus für die hiesigen Märkte planen. Über allem schwebt das Damokles-Schwert der andauernden Patentstreitigkeiten mit dem finnischen Netzwerkausrüster Nokia, die zu einem Verkaufsverbot für Geräte von OnePlus und Oppo in Deutschland geführt haben.
Mit Blick auf die Auseinandersetzung mit Nokia erklärte Oppo, dass sich die Auswirkungen der einstweiligen Verfügung derzeit auf den deutschen Markt beschränken. Man halte an allen existierenden Märkten fest und arbeite proaktiv daran, das Problem mit Nokia zu lösen. Deutsche Kunden können ihre Geräte weiter nutzen und bekommen Support und Updates, so das Unternehmen weiter.
Inwiefern Oppo und damit auch OnePlus in Deutschland aktiv bleiben, ist unterdessen fraglich. So berichteten uns Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens, dass das für den deutschen Markt zuständige Team bis Ende Juni aufgelöst werden soll. Oppo hat allerdings sein Hauptquartier für Europa ebenfalls in Deutschland angesiedelt. Das Ende des deutschen Teams am gleichen Standort bedeutet also nicht zwangsläufig, dass auch das Europa-HQ in Düsseldorf geschlossen wird.
Siehe auch:
Oppo & OnePlus "bleiben in allen existierenden Märkten in Europa" aktiv"
Zuvor waren gestern sowohl in Europa, als auch in Asien Meldungen aufgekommen, laut denen sich die beiden Marken aus mehreren europäischen Ländern zurückziehen würden. Dabei war unter anderem davon die Rede, dass Oppo und OnePlus zunächst die Märkte Deutschland, Frankreich, Niederlande und Großbritannien hinter sich lassen wollen. Später würden dann wahrscheinlich Spanien und Italien folgen, hieß es zunächst.Dass man sich bei dem Statement auf das Jahr 2023 beschränkt, lässt durchaus Raum für Spekulationen. Außerdem ist offen, welche Produkte Oppo und OnePlus für die hiesigen Märkte planen. Über allem schwebt das Damokles-Schwert der andauernden Patentstreitigkeiten mit dem finnischen Netzwerkausrüster Nokia, die zu einem Verkaufsverbot für Geräte von OnePlus und Oppo in Deutschland geführt haben.
Mit Blick auf die Auseinandersetzung mit Nokia erklärte Oppo, dass sich die Auswirkungen der einstweiligen Verfügung derzeit auf den deutschen Markt beschränken. Man halte an allen existierenden Märkten fest und arbeite proaktiv daran, das Problem mit Nokia zu lösen. Deutsche Kunden können ihre Geräte weiter nutzen und bekommen Support und Updates, so das Unternehmen weiter.
Inwiefern Oppo und damit auch OnePlus in Deutschland aktiv bleiben, ist unterdessen fraglich. So berichteten uns Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens, dass das für den deutschen Markt zuständige Team bis Ende Juni aufgelöst werden soll. Oppo hat allerdings sein Hauptquartier für Europa ebenfalls in Deutschland angesiedelt. Das Ende des deutschen Teams am gleichen Standort bedeutet also nicht zwangsläufig, dass auch das Europa-HQ in Düsseldorf geschlossen wird.
Zusammenfassung
- Oppo dementiert Gerüchte um Rückzug aus Europa.
- Oppo & OnePlus bleiben in allen bestehenden Märkten in Europa aktiv.
- Oppo & OnePlus planen eine Reihe kommender Produkte für das Jahr.
- Auswirkungen beschränken sich auf den deutschen Markt.
- Deutsche Kunden bekommen Support und Updates.
- Oppo & OnePlus arbeiten proaktiv an Lösung des Problems mit Nokia.
Siehe auch:
- Patentkrieg mit Nokia: Oppo/OnePlus sollen Europa verlassen (Update)
- China-Smartphones von Oppo, OnePlus & Realme mit Regional-Sperre
- Oppo macht auf Samsung & Apple: Noch 2023 mit eigenen 4nm-CPUs
- Oppo könnte eigene Prozessoren für seine Smartphones entwickeln
- Klappt besser als Samsung: Infos zum neuen Falt-Smartphone von Oppo
Thema:
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