Oppo könnte eigene Prozessoren für seine Smartphones entwickeln

Aktuell setzen die meisten Smartphone-Hersteller auf Prozessoren von Qualcomm und MediaTek. Oppo könnte für seine Geräte nun eigene SoCs entwickeln. Die ersten Chips sollen 2024 zum Einsatz kommen. Ob die Prozessoren auf ein bestehendes Design setzen, ist unklar.
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Dem für zuverlässige Leaks bekannten Twitter-Nutzer Ice Universe zufolge möchte Oppo anderen Chip-Herstellern Konkurrenz entgegensetzen, indem der China-Hersteller an eigenen Prozessoren arbeitet. Der Vorteil würde darin bestehen, dass der Konzern zukünftig weniger von anderen Unternehmen abhängig ist und Kosten sparen kann. Oppo hat mit dem MariSilicon X und Y bereits zwei eigene Subprozessoren für die Bildbearbeitung sowie Bluetooth entwickelt. Die Chips könnten auch in eigene SoCs eingebaut werden. Oppo soll tausende Fachkräfte eingestellt haben, um die Prozessoren entwickeln und bis Ende 2024 in erste Geräte einbauen zu können.

Sollten sich die Informationen als wahr herausstellen, könnte das erste Oppo-Modell mit einem hauseigenen Prozessor im übernächsten Jahr auf den Markt gebracht werden. Im neuen Jahr dürfte sich der Hersteller hauptsächlich auf faltbare Smartphones konzentrieren.

Noch keine Details zum Chip-Design

Oppo hat sich bislang nicht zu dem Thema geäußert. Vermutlich werden erst im Laufe des nächsten Jahres offizielle Details hierzu mitgeteilt. Damit bleibt offen, ob die SoCs ein bereits vorhandenes Chip-Design verwenden oder eine eigene Struktur mit sich bringen. Oppo lizenziert sehr wahrscheinlich die ARM-Architektur. Es wäre denkbar, dass die Oppo-Chips auf ein von MediaTek entworfenes Open-Source-Design setzen.

Die Prozessoren könnten bei TSMC und im Drei-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Der MariSilicon X wird schon jetzt in Zusammenarbeit mit TSMC hergestellt.

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