China-Smartphones von Oppo, OnePlus & Realme mit Regional-Sperre
Wegen hoher Preise und oft auch wegen fehlender Verfügbarkeit kann der Import von Smartphones aus China über entsprechende Zwischenhändler durchaus attraktiv sein. Oppo, OnePlus und Realme machen dies jetzt offenbar deutlich schwerer, weil ihre Geräte in China mit "Regionalsperren" ausgeliefert werden.
Wie die Kollegen von AndroPlus aus Spanien berichten, werden neue Smartphones der Marken OnePlus, Oppo und Realme seit Kurzem in China mit einer Art Region-Lock vertrieben. Die Geräte könnten also nicht ohne Weiteres in Europa oder anderen Regionen außerhalb Chinas verwendet werden. zumindest was die Telefoniefunktionen angeht.
Dem Bericht zufolge greift die Sperre, wenn die Geräte mit einer nicht aus China stammenden SIM-Karte verwendet werden sollen. Entsprechende Hinweise werden von dem jeweiligen Betriebssystem bei der Inbetriebnahme der Geräte in Ländern außerhalb Chinas angezeigt, heißt es. Konkret werden Russland, Brasilien, Indien und Italien als Länder genannt, in denen die Sperre greifen soll. Allerdings betrifft das wohl auch andere Regionen und Länder.
Warum die Smartphone-Marken, die allesamt zum chinesischen Großkonzern BBK gehören, die Geräte aus China für die Nutzung mit ausländischen SIM-Karten sperren, ist derzeit noch unklar. Offenbar steht das Ganze aber in Verbindung mit der offiziellen Verfügbarkeit der Geräte in bestimmten Ländern. So bieten Oppo, Realme und OnePlus ihre Smartphones zum Beispiel in Brasilien nicht offiziell an. OnePlus ist aber zum Beispiel in Indien und Italien durchaus aktiv.
Siehe auch:
Sperre betrifft nicht alles
Mit den Smartphones aus China ist es im Fall einer Regionalsperre nicht möglich, Telefonate zu führen. Das Starten und die Verwendung der Geräte zu anderen Zwecken als der Telefonie sind aber offenbar durchaus möglich. Auch der Zugriff auf das mobile Internet, den 5G-Mobilfunk und einige weitere SIM-Funktionen sollen nicht nutzbar sein.Dem Bericht zufolge greift die Sperre, wenn die Geräte mit einer nicht aus China stammenden SIM-Karte verwendet werden sollen. Entsprechende Hinweise werden von dem jeweiligen Betriebssystem bei der Inbetriebnahme der Geräte in Ländern außerhalb Chinas angezeigt, heißt es. Konkret werden Russland, Brasilien, Indien und Italien als Länder genannt, in denen die Sperre greifen soll. Allerdings betrifft das wohl auch andere Regionen und Länder.
Warum die Smartphone-Marken, die allesamt zum chinesischen Großkonzern BBK gehören, die Geräte aus China für die Nutzung mit ausländischen SIM-Karten sperren, ist derzeit noch unklar. Offenbar steht das Ganze aber in Verbindung mit der offiziellen Verfügbarkeit der Geräte in bestimmten Ländern. So bieten Oppo, Realme und OnePlus ihre Smartphones zum Beispiel in Brasilien nicht offiziell an. OnePlus ist aber zum Beispiel in Indien und Italien durchaus aktiv.
Zusammenfassung
- Smartphones von Oppo, OnePlus und Realme werden in China mit Regionalsperre ausgeliefert.
- Sperre greift, wenn Geräte mit nicht aus China stammender SIM verwendet werden.
- Telefoniefunktionen und 5G-Mobilfunk nicht nutzbar.
- Import von Smartphones aus China kann wegen Preisen und Verfügbarkeit attraktiv sein.
- Regionalsperre macht Import schwerer.
- Betroffene Länder: Russland, Brasilien, Indien, Italien und weitere.
Siehe auch:
- Samsung Galaxy A34 & A54: Daten der neuen Mittelklasse-Smartphones
- Nothing Phone (2): Infos zum neuen Smartphone des OnePlus-Gründers
- AVM startet FritzDECT-Steckdosen-Schaltung übers Smartphone
- Samsung Galaxy S23: Neue Smartphones offiziell vorgestellt - Alle Infos
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