Oppo macht auf Samsung & Apple:
Noch 2023 mit eigenen 4nm-CPUs
Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo, der sich mittlerweile fest in der Top-5 der weltweit größten Anbieter mobiler Geräte etabliert hat, will angeblich noch in diesem Jahr mit der Massenfertigung eines ersten leistungsfähigen Prozessors aus eigener Entwicklung beginnen.
Laut dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes, der sich auf Quellen aus der Industrie beruft, will Oppo ab dem dritten Quartal 2023 eigene Smartphone-Prozessoren fertigen lassen. Die Produktion eines ersten Chips erfolgt angeblich beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC, wo Oppo eine 4nm-Node nutzen will.
Bisher hat man mit der MariSilicon-Reihe bereits einige Auxiliary-Chips aus eigener Entwicklung eingeführt, die Aufgaben wie die Verarbeitung von künstlicher Intelligenz und Bluetooth übernehmen. Vor geraumer Zeit hat man aber auch schon begonnen, im großen Stil Entwickler für die Arbeit an CPUs anzuwerben und eine entsprechende Abteilung aufzubauen.
Wie umfangreich Oppos Einsatz der hauseigenen Prozessoren anfangs sein wird, bleibt abzuwarten, da das Unternehmen natürlich zunächst nur bestimmte Produkte damit bestücken kann. Auch der Funktionsumfang bleibt etwas beschränkt, denn laut dem Bericht aus Taiwan will Oppo vorerst auf ein externes 5G-Modem des Zulieferers MediaTek setzen und keine eigene Lösung in sein erstes System-On-Chip-Design integrieren.
Der Grund hierfür dürfte unter anderem die Komplexität einer solchen Aufgabe sein, andererseits dürften aber auch patentrechtliche Themen eine Rolle spielen, schließlich könnten die Eigner von Patenten auf bestimmte Technologien deren Einsatz in einem Oppo-eigenen Modem verhindern. Apple kämpft seit Jahren mit ähnlichen Problemen und nutzt deshalb voraussichtlich bis mindestens 2025 noch ein 5G-Modem von Qualcomm. Siehe auch:
Modernes 4nm-SoC mit externem 5G-Modem?
Das Design und die ersten Prototypen seines ersten eigenen ARM-Chips für Smartphones will Oppo angeblich bis zum Ende des zweiten Quartals fertigstellen, woran sich dann die Massenfertigung mit vier Nanometern Strukturbreite bei TSMC anschließen soll. Es wäre das erste Mal, dass Oppos lange verfolgte Strategie zur Entwicklung eigener Prozessoren für Smartphones konkrete Früchte trägt.Bisher hat man mit der MariSilicon-Reihe bereits einige Auxiliary-Chips aus eigener Entwicklung eingeführt, die Aufgaben wie die Verarbeitung von künstlicher Intelligenz und Bluetooth übernehmen. Vor geraumer Zeit hat man aber auch schon begonnen, im großen Stil Entwickler für die Arbeit an CPUs anzuwerben und eine entsprechende Abteilung aufzubauen.
Wie umfangreich Oppos Einsatz der hauseigenen Prozessoren anfangs sein wird, bleibt abzuwarten, da das Unternehmen natürlich zunächst nur bestimmte Produkte damit bestücken kann. Auch der Funktionsumfang bleibt etwas beschränkt, denn laut dem Bericht aus Taiwan will Oppo vorerst auf ein externes 5G-Modem des Zulieferers MediaTek setzen und keine eigene Lösung in sein erstes System-On-Chip-Design integrieren.
Der Grund hierfür dürfte unter anderem die Komplexität einer solchen Aufgabe sein, andererseits dürften aber auch patentrechtliche Themen eine Rolle spielen, schließlich könnten die Eigner von Patenten auf bestimmte Technologien deren Einsatz in einem Oppo-eigenen Modem verhindern. Apple kämpft seit Jahren mit ähnlichen Problemen und nutzt deshalb voraussichtlich bis mindestens 2025 noch ein 5G-Modem von Qualcomm. Siehe auch:
- Oppo könnte eigene Prozessoren für seine Smartphones entwickeln
- Klappt besser als Samsung: Infos zum neuen Falt-Smartphone von Oppo
- Nach Oppo und OnePlus: Auch Vivo und Realme droht Verkaufsverbot
- Verkaufsverbot ausgesprochen: Oppo zieht sich aus Deutschland zurück
- Nokia gewinnt vor Gericht: Verkaufsverbot für OnePlus & Oppo-Handys?
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