ChatGPT-Konkurrent: Elon Musk erwägt Entwicklung "anti-woker" KI
Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Tesla- und Twitter-Chef Elon Musk politisch rechts steht. Vor allem ist ihm die "Woke"-Bewegung ein Dorn im Auge und mittlerweile kann man durchaus von Paranoia sprechen. Das zeigt auch sein Kampf gegen "woke" KIs.
ChatGPT und andere künstliche Intelligenzen zur Erzeugung von Texten sind derzeit in aller Munde, denn viele sind fasziniert, wie genau diese KIs arbeiten und wie menschlich deren Ergebnisse klingen. Dabei stehen die KI-Forscher auch vor einem Problem, nämlich dass ihre KIs - salopp formuliert - bloß keinem auf die Füße treten sollen.
Tatsächlich gibt es bereits diverse Fälle, bei denen KIs und Chatbots ein gutes Stück außer Kontrolle geraten sind. Dabei teilten sie rassistische und sonstige hetzende sowie verletzende Inhalte - und genau das wollen die KI-Forscher verhindern. Konservative Politiker und Kommentatoren sind aber regelrecht besessen davon, zu beweisen, dass derartige KIs "woke" sind. Das aber halten KI- und Ethik-Experten jedoch für paranoiden Unsinn.
Eine zentrale Rolle soll dabei Igor Babuschkin spielen, dieser hat vor Kurzem Googles DeepMind-Sparte verlassen, dementierte aber bisher eine konkrete Zusammenarbeit mit Musk.
Ironie der Angelegenheit ist, dass Musk ChatGPT-Macher OpenAI ursprünglich mitgegründet hat, und zwar 2015. Wegen eines möglichen Interessenkonflikts hat er sich aber später aus dem KI-Unternehmen zurückgezogen. Im Vorjahr gab es dann auch Kritik von Musk, denn dieser meinte, dass die Technologie von OpenAI ein Beispiel für das "Training von KI zum Woke-sein" sei.
Siehe auch:
Tatsächlich gibt es bereits diverse Fälle, bei denen KIs und Chatbots ein gutes Stück außer Kontrolle geraten sind. Dabei teilten sie rassistische und sonstige hetzende sowie verletzende Inhalte - und genau das wollen die KI-Forscher verhindern. Konservative Politiker und Kommentatoren sind aber regelrecht besessen davon, zu beweisen, dass derartige KIs "woke" sind. Das aber halten KI- und Ethik-Experten jedoch für paranoiden Unsinn.
"Woke Mind-Virus"
Zur paranoiden Fraktion gesellt sich nun aber Elon Musk. Denn der Twitter-Chef, der schon in Vergangenheit Netflix vorgeworfen hat, vom "Woke Mind-Virus" infiziert zu sein, erwägt nun einen ChatGPT-Konkurrenten, der eben "anti-woke" sein soll. Laut einem Bericht von The Information soll Musk in den vergangenen Wochen an zahlreiche Entwickler herangetreten sein, um sie für ein neues Forschungslabor zu rekrutieren.Eine zentrale Rolle soll dabei Igor Babuschkin spielen, dieser hat vor Kurzem Googles DeepMind-Sparte verlassen, dementierte aber bisher eine konkrete Zusammenarbeit mit Musk.
Ironie der Angelegenheit ist, dass Musk ChatGPT-Macher OpenAI ursprünglich mitgegründet hat, und zwar 2015. Wegen eines möglichen Interessenkonflikts hat er sich aber später aus dem KI-Unternehmen zurückgezogen. Im Vorjahr gab es dann auch Kritik von Musk, denn dieser meinte, dass die Technologie von OpenAI ein Beispiel für das "Training von KI zum Woke-sein" sei.
Zusammenfassung
- Musk ist die "Woke"-Bewegung ein Dorn im Auge.
- Forscher versuchen, KIs vor rassistischen und verletzenden Inhalten zu schützen.
- Musk erwägt nun einen ChatGPT-Konkurrenten, der "anti-woke" sein soll.
- Igor Babuschkin, ehemals DeepMind, soll eine zentrale Rolle spielen.
- Musk hatte OpenAI ursprünglich mitgegründet, ist aber später ausgestiegen.
Siehe auch:
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- Tesla-Mitgründer schimpft über Autopilot, Elon Musk und dessen Stil
- Tweets aufgedrängt: Das M in Musk steht für Minderwertigkeitskomplex
- Zwangslesen: Elon-Musk-Tweets bekommt nun fast jeder vorgesetzt
- Tweets zu selten angezeigt: Elon Musk feuert Twitter-Mitarbeiter
Thema:
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