Tweets aufgedrängt: Das M in Musk steht für Minderwertigkeitskomplex
Zuletzt mussten sich viele Twitter-Nutzer wundern, denn sie bekamen Tweets von Elon Musk ungewöhnlich aufdringlich zu sehen. Musk ist natürlich der Chef des Kurznachrichtendienstes und das führte dazu, dass er mehr oder weniger direkt befahl, seine Beiträge zu priorisieren.
Anfang dieser Woche wurden fast alle Twitter-Nutzer von Tweets Musks begrüßt, denn seine Beiträge waren - ob man es will oder nicht - ganz oben im neuen "Für dich"-Tab zu sehen. Wie Platformer unter Berufung auf mehrere Twitter-Mitarbeiter berichtet, bekamen die Entwickler am Montag von James Musk, einem bei Twitter angestellten Cousin des CEO, via Slack die Anweisung, sich um einen Notfall zu kümmern.
Offenbar kam Bidens Tweet, in dem er schrieb, dass er die Philadelphia Eagles und damit seine Frau unterstützt (Jill Biden ist großer Fan des Teams) auf 29 Millionen Ansichten, jener von Musk kam auf gerade einmal gut neun Millionen, bevor er ihn wieder löschte. Laut Platformer war Elon Musk darüber so wütend, dass er seinem Team nach seiner Rückkehr nach Kalifornien mit der Kündigung drohte - und das führte zur Priorisierung der Chef-Tweets.
Es ist nicht das erste Mal, dass er sich mit dem Thema Sichtbarkeit seiner Tweets beschäftigt: In den letzten Wochen war Musk regelrecht besessen von der Anzahl der Aufrufe, die seine Beiträge erhalten. Laut Platformer hat er bereits einen führenden Entwickler gefeuert, weil dieser meinte, dass Musks Tweets nicht mehr so viele Impressions generieren, weil sich die Leute nicht mehr so sehr dafür interessieren, was Musk sagt.
Die Lösung war ein künstlicher Boost, der die Sichtbarkeit von Musks Tweets um den Faktor 1000 erhöhte, damit wurde er über allen Tweets eingereiht. Das bedeutet, dass nahezu jeder Musks Beiträge zu sehen bekam, auch wenn die Person dem Twitter-Chef nicht folgt. Der Boost wurde mittlerweile zwar nicht rückgängig gemacht, aber im Faktor reduziert, heißt es.
Siehe auch:
"Dringendes Problem"
"Alle Leute, die Dashboards erstellen und Software schreiben können, helfen bitte bei der Lösung dieses Problems. Dies ist sehr dringend. Wenn ihr bereit seid, zu helfen, gebt diesem Beitrag bitte einen Daumen nach oben", schrieb James Musk. Erst nach einer Weile wurde den Twitter-Programmierern klar, was zu diesem Notfall bzw. "Problem" geführt hat, nämlich der Umstand, dass ein Super-Bowl-Tweet von US-Präsident Joe Biden populärer war als jener, den Elon Musk zum NFL-Endspiel verschickt hat.Offenbar kam Bidens Tweet, in dem er schrieb, dass er die Philadelphia Eagles und damit seine Frau unterstützt (Jill Biden ist großer Fan des Teams) auf 29 Millionen Ansichten, jener von Musk kam auf gerade einmal gut neun Millionen, bevor er ihn wieder löschte. Laut Platformer war Elon Musk darüber so wütend, dass er seinem Team nach seiner Rückkehr nach Kalifornien mit der Kündigung drohte - und das führte zur Priorisierung der Chef-Tweets.
Es ist nicht das erste Mal, dass er sich mit dem Thema Sichtbarkeit seiner Tweets beschäftigt: In den letzten Wochen war Musk regelrecht besessen von der Anzahl der Aufrufe, die seine Beiträge erhalten. Laut Platformer hat er bereits einen führenden Entwickler gefeuert, weil dieser meinte, dass Musks Tweets nicht mehr so viele Impressions generieren, weil sich die Leute nicht mehr so sehr dafür interessieren, was Musk sagt.
Die Lösung war ein künstlicher Boost, der die Sichtbarkeit von Musks Tweets um den Faktor 1000 erhöhte, damit wurde er über allen Tweets eingereiht. Das bedeutet, dass nahezu jeder Musks Beiträge zu sehen bekam, auch wenn die Person dem Twitter-Chef nicht folgt. Der Boost wurde mittlerweile zwar nicht rückgängig gemacht, aber im Faktor reduziert, heißt es.
Zusammenfassung
- Elon Musk befahl Twitter, seine Beiträge zu priorisieren.
- Joe Bidens Tweet zum Super Bowl war populärer als Musks.
- Musk drohte seinen Mitarbeitern mit Kündigung.
- Musk war besessen von Ansichten seiner Tweets.
- Ein künstlicher Boost erhöhte Sichtbarkeit von Musks Tweets.
- Dieser Boost wurde zwar reduziert, aber nicht rückgängig gemacht.
Siehe auch:
- Tweets zu selten angezeigt: Elon Musk feuert Twitter-Mitarbeiter
- Musk kündigt an: Twitter ohne Werbung kommt per neuem Abo-Plan
- Sparkurs von Elon Musk: Bei Twitter fehlt es sogar an Klopapier
- Twitter: Hacker möchte 400 Mio. Datensätze an Elon Musk verkaufen
- Entlassungen bei Tesla und schuld sind wohl Elon Musk und Twitter
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