Google Fonts-Abmahnanwalt klagt über Angriffe, aufgestochene Reifen
Im Vorjahr sorgte der Fall eines Anwalts und seiner Klientin für Aufsehen. Denn das Duo verschickte zehntausende Abmahnungen im Zusammenhang mit Datenschutz-Verstößen bei Google Fonts. Mittlerweile wird gegen die beiden ermittelt, doch der Anwalt sieht sich selbst als Opfer.
Denn Marcus Hohenecker, der im Auftrag einer Frau namens Eva Z. mehrere Zehntausend Abmahnschreiben verschickt hat, ist nun an die Öffentlichkeit getreten und sieht sich selbst als Opfer. Denn in der ORF-Sendung Bürgeranwalt (der Beitrag beginnt bei etwa Minute 20) erläutert Hohenecker seine Sicht der Dinge und beteuert, dass er nichts falsch gemacht habe (via derStandard).
Mehr als das: Der Niederösterreicher berichtet von Drohbriefen und Drohanrufen, zudem soll er von "Schlägertypen" besucht worden sein, und zwar an seiner Privatadresse: "Ich konnte mein Handy über einen Monat nicht verwenden, weil ich ständig angerufen und wieder aufgelegt wurde." Auch privat habe alles bereits Konsequenzen gehabt, berichtet Hohenecker, der sagt, dass ihm Webhoster, Steuerberater und sogar Bank gekündigt hätten.
Seine damalige Tätigkeit verteidigt der Jurist und sieht auch keine Schuld oder Geschäftemacherei bei sich. So habe er nach eigenen Aussagen für seine Arbeit lediglich den normalen anwaltlichen Stundensatz bekommen. Letztlich werden Hoheneckers Kollegen klären müssen, ob und wie der Jurist gegen das Gesetz verstoßen hat - denn der Fall liegt bei der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft.
Siehe auch:
"Schlägertypen" und "aufgeschlitzte Reifen"
Mehr noch: Er beklagt, dass er sich durch die anwaltliche Tätigkeit in diesem Fall den Hass vieler Menschen zugezogen hat. In der Sendung des österreichischen Fernsehens, die sich mit aktuellen interessanten juristischen Fällen beschäftigt, wurde Hohenecker auch auf die öffentliche Reaktion angesprochen und berichtete: "Dieser Shitstorm hat dazu geführt, dass vor meiner Kanzlei randaliert wurde, dass mir mehrfach die Reifen aufgestochen wurden."Mehr als das: Der Niederösterreicher berichtet von Drohbriefen und Drohanrufen, zudem soll er von "Schlägertypen" besucht worden sein, und zwar an seiner Privatadresse: "Ich konnte mein Handy über einen Monat nicht verwenden, weil ich ständig angerufen und wieder aufgelegt wurde." Auch privat habe alles bereits Konsequenzen gehabt, berichtet Hohenecker, der sagt, dass ihm Webhoster, Steuerberater und sogar Bank gekündigt hätten.
Seine damalige Tätigkeit verteidigt der Jurist und sieht auch keine Schuld oder Geschäftemacherei bei sich. So habe er nach eigenen Aussagen für seine Arbeit lediglich den normalen anwaltlichen Stundensatz bekommen. Letztlich werden Hoheneckers Kollegen klären müssen, ob und wie der Jurist gegen das Gesetz verstoßen hat - denn der Fall liegt bei der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft.
Zusammenfassung
- Marcus Hohenecker verteidigt seine Tätigkeit, sieht sich als Opfer.
- Hohenecker berichtet von Randale, Reifenstechen, Drohbriefen und Schlägern.
- Private Konsequenzen: Webhoster, Steuerberater und Banken kündigten.
- Hohenecker beklagt, dass er lediglich den normalen Stundensatz bekommen hat.
- Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft.
Siehe auch:
- Google-Fonts-Abmahner: Bundesweit Razzia wegen Betrug & Erpressung
- Google äußert sich zu den Massen-Abmahnungen zu Google Fonts
- Google Fonts: Neue Abmahnwelle wegen DSGVO-Verstößen
- Google-Fonts-Abmahnungen: Strafanzeige gegen "Datenschutzanwalt"
- "Datenschutzanwalt" verschickt Massenabmahnungen zu Google Fonts
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