Google-Chef zu Mitarbeitern:
Verbringt zwei bis vier Stunden an Bard
Text-KIs wie ChatGPT und Bard sind derzeit das Thema der Stunde und Microsoft sowie Google entwickeln diese unter Hochdruck. Und Arbeit ist notwendig, denn beide Lösungen sind derzeit alles andere als perfekt. Google-Chef Pichai hat deshalb Angestellte zur Mitarbeit aufgerufen.
Vor einigen Wochen und Monaten hat ChatGPT die Technikwelt im Sturm erobert, denn Anwender staunten, wie gut und natürlich die Antworten des von OpenAI entwickelten Chatbots klangen und klingen. Das löste bei Google regelrechte Panik aus, denn man sah und sieht sein Suchmaschinengeschäft bedroht. Microsoft hat nämlich viele Milliarden Dollar in OpenAI investiert und will ChatGPT in seine Suchmaschine Bing integrieren - eine Preview dazu läuft auch bereits.
Google hat daraufhin seine Konkurrenz-KI Bard vorgestellt und das war zweifellos eine Panikreaktion. Denn Bard ist offenbar noch lange nicht fertig, wie auch bereits erste (peinliche) Fehler gezeigt haben. Damit geriet Google in gewisser Weise vom Regen in die Traufe, denn nun muss man eine unfertige Software schnellstmöglich reparieren.
"Ich weiß, dass dieser Moment unangenehm aufregend ist, und das ist auch nicht anders zu erwarten: Die zugrundeliegende Technologie entwickelt sich rasant weiter und bietet so viel Potenzial", schreibt Pichai. "Das Wichtigste, was wir jetzt machen können, ist, dass wir uns darauf konzentrieren, ein großartiges Produkt zu entwickeln und es verantwortungsvoll zu gestalten."
Pichai gibt zu bedenken, dass man nicht immer der erste am Markt sein muss: "Denkt daran: Einige unserer erfolgreichsten Produkte waren nicht als erste auf dem Markt. Sie gewannen an Bedeutung, weil sie wichtige Nutzerbedürfnisse erfüllten und auf fundierten technischen Erkenntnissen beruhten."
Der Google-Chef weiter: "Hier können wir eure Hilfe gebrauchen: Lasst die Energie und Aufregung des Augenblicks in unsere Produkte einfließen. Testet Bard unter Druck und macht das Produkt besser. Ich würde mich freuen, wenn jeder von euch mit zwei bis vier Stunden seiner Zeit einen tieferen Beitrag leisten würde."
Siehe auch:
Google hat daraufhin seine Konkurrenz-KI Bard vorgestellt und das war zweifellos eine Panikreaktion. Denn Bard ist offenbar noch lange nicht fertig, wie auch bereits erste (peinliche) Fehler gezeigt haben. Damit geriet Google in gewisser Weise vom Regen in die Traufe, denn nun muss man eine unfertige Software schnellstmöglich reparieren.
Google muss Bard verbessern
Das ist auch der Grund, warum Google-Chef Sundar Pichai die Mitarbeiter des Konzerns aufgerufen hat, so viel an Bard zu arbeiten wie nur möglich. In einer zugespielten E-Mail an Business-Insider schreibt Pichai, dass alle Entwickler im Zuge des jüngst gestarteten "Dogfooding" (also des internen Testens) zwei bis vier Stunden an der Verbesserung von Bard arbeiten sollen, und zwar täglich."Ich weiß, dass dieser Moment unangenehm aufregend ist, und das ist auch nicht anders zu erwarten: Die zugrundeliegende Technologie entwickelt sich rasant weiter und bietet so viel Potenzial", schreibt Pichai. "Das Wichtigste, was wir jetzt machen können, ist, dass wir uns darauf konzentrieren, ein großartiges Produkt zu entwickeln und es verantwortungsvoll zu gestalten."
Pichai gibt zu bedenken, dass man nicht immer der erste am Markt sein muss: "Denkt daran: Einige unserer erfolgreichsten Produkte waren nicht als erste auf dem Markt. Sie gewannen an Bedeutung, weil sie wichtige Nutzerbedürfnisse erfüllten und auf fundierten technischen Erkenntnissen beruhten."
Der Google-Chef weiter: "Hier können wir eure Hilfe gebrauchen: Lasst die Energie und Aufregung des Augenblicks in unsere Produkte einfließen. Testet Bard unter Druck und macht das Produkt besser. Ich würde mich freuen, wenn jeder von euch mit zwei bis vier Stunden seiner Zeit einen tieferen Beitrag leisten würde."
Zusammenfassung
- Google reagierte mit Bard auf ChatGPT, da dieses die Technikwelt im Sturm erobert.
- Google-Chef Pichai fordert Angestellte auf, täglich 2-4h an Bard zu arbeiten.
- Pichai betont, dass man nicht immer Erster sein, sondern Bedürfnisse erfüllen muss.
- Jeder Angestellte soll seinen Beitrag leisten, um Bard zu verbessern.
Siehe auch:
- Google stellt ChatGPT-Alternative Bard vor: Suche mit KI-Unterstützung
- Bing mit ChatGPT machte bei der Vorstellung gleich mehrere Fehler
- Bing-Nutzer bringen den Chatbot dazu, sehr seltsame Dinge zu sagen
- OpenAI-Chef: ChatGPT ist zwar "cool", aber ein "schreckliches Produkt"
- Es geht los: Microsoft versendet erste Einladungen für Bing mit ChatGPT
Thema:
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