Google startet Microsoft-ChatGPT-Konkurrenten Bard nun offiziell
KI-basierte Chats und Suchen sind derzeit das Thema der Stunde. Ausgelöst durch die Integration von ChatGPT durch Microsoft, hat man bei Google Alarmstufe Rot ausgelöst. Das bedeutete konkret, dass man seine eigene Such-KI entwickelt und vorgestellt hat. Diese startet nun.
Beim kalifornischen Suchmaschinenriesen Google wurde im Zuge der explodierenden Popularität von ChatGPT roter Alarm ausgelöst, das Unternehmen ordnete seine Mitarbeiter an, sich uneingeschränkt auf die Entwicklung von KI-Features zu konzentrieren. Anfang Februar wurde das Feature mit dem Namen Bard enthüllt, doch bei den ersten Auftritten hatte die KI dann gleich mit Pannen zu kämpfen. Auch Google-intern war und ist Bard umstritten, denn die Belegschaft war zuletzt verwirrt, was der Konzern mit Bard eigentlich vorhat.
Nun ist die Antwort darauf da, zumindest teilweise. Denn Google hat eine Early-Access-Phase zu Bard gestartet. Erste Nutzer in den USA sowie Großbritannien haben ab sofort die Gelegenheit, Bard in einer ersten öffentlichen Fassung auszuprobieren. Diese sind natürlich aufgerufen, Bard zu testen und auch entsprechendes Feedback zu übermitteln.
Derzeit steht Bard erwartungsgemäß nur in Englisch zur Verfügung, allerdings kann ohnehin noch nicht jeder teilnehmen, da Google fürs erste mit einer Warteliste arbeitet. Wie derStandard schreibt, ist es dennoch möglich, auf Bard zuzugreifen, nämlich dann, wenn man ein VPN aktiviert.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters wich Senior Product Director Jack Krawczyk der Frage aus, ob Bard eine Reaktion auf Microsoft ist und meinte, dass man auf die Nutzer fokussiert sei. Dennoch stellte man Bard bei einer Demonstration ChatGPT gegenüber und wollte damit auch zeigen, dass Bard die Ergebnisse sofort auswirft, während bei der OpenAI-Lösung Wort für Wort erscheint.
Siehe auch:
Nun ist die Antwort darauf da, zumindest teilweise. Denn Google hat eine Early-Access-Phase zu Bard gestartet. Erste Nutzer in den USA sowie Großbritannien haben ab sofort die Gelegenheit, Bard in einer ersten öffentlichen Fassung auszuprobieren. Diese sind natürlich aufgerufen, Bard zu testen und auch entsprechendes Feedback zu übermitteln.
Derzeit steht Bard erwartungsgemäß nur in Englisch zur Verfügung, allerdings kann ohnehin noch nicht jeder teilnehmen, da Google fürs erste mit einer Warteliste arbeitet. Wie derStandard schreibt, ist es dennoch möglich, auf Bard zuzugreifen, nämlich dann, wenn man ein VPN aktiviert.
"Kreativer und hilfreicher Mitarbeiter"
Das Unternehmen selbst beschreibt Bard folgendermaßen: "Dürfen wir vorstellen: Bard, Ihr kreativer und hilfreicher Mitarbeiter, der Ihre Fantasie anregt, Ihre Produktivität steigert und Ihre Ideen zum Leben erweckt. Bard basiert auf der "großen" Google-KI LaMDA und unterstützt aktuell u. a. Blogpost-Entwürfe und Recherchen - weitere Funktionen wie Code-Erstellung sollen später nachgereicht werden.Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters wich Senior Product Director Jack Krawczyk der Frage aus, ob Bard eine Reaktion auf Microsoft ist und meinte, dass man auf die Nutzer fokussiert sei. Dennoch stellte man Bard bei einer Demonstration ChatGPT gegenüber und wollte damit auch zeigen, dass Bard die Ergebnisse sofort auswirft, während bei der OpenAI-Lösung Wort für Wort erscheint.
Zusammenfassung
- Google entwickelt eigene KI-Such-Funktion: "Bard"
- Early-Access-Phase für Nutzer in USA & UK gestartet
- Basiert auf der Google-KI LaMDA
- Unterstützt u.a. Blogpost-Entwürfe & Recherchen
- Code-Erstellung & weitere Funktionen später geplant
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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