Milliarden-Absturz: Krypto-Miner kann nur noch Scherben aufsammeln
Es war wie ein Goldrausch, jetzt folgt die Depression. Nach dem Absturz des Krypto-Marktes können viele Miner nur noch die Reißleine ziehen. Eines der größten Unternehmen für Krypto-Mining meldet jetzt Konkurs an. Nach Milliardenverlusten im Rekordtempo ist fast nichts mehr übrig.
Dass das Unternehmen angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Monate überhaupt einen solchen langen Atmen hatte, ist erstaunlich. Nach der Fusion mit einem Finanzierungsunternehmen und dem Börsengang war Core Scientific noch im Jahr 2021 mit 4,3 Milliarden Dollar bewertet worden. Im Jahr 2022 hatte die Aktie dann rund 98 Prozent ihres Wertes verloren, nach den jüngsten Ankündigungen sank der Kurs um weitere 14 Prozent. Vom Wert bleiben aktuell damit nicht einmal mehr 80 Millionen US-Dollar. Infografik: Die größten Verlierer des Kryptocrashs
Allerdings gibt man sich trotzdem hoffnungsvoll: Aktuell wird man versuchen, "eine Vereinbarung zur Unterstützung der Umstrukturierung mit seinen Gläubigern zu schließen", so Reuters in seinem Bericht. Das Unternehmen werde also vorerst nicht liquidiert und der Betrieb "normal" weitergeführt.
Siehe auch:
Einst 10 Prozent des Krypto-Netzwerkes, jetzt nichts mehr wert
Core Scientific ist eines der größten börsennotierten Krypto-Mining-Unternehmen in den Vereinigten Staaten und hat zu Spitzenzeiten mit seinen Rechnern 10 Prozent der Leistung des gesamten Bitcoin-Netzwerkes gestellt. Nachdem in den letzten Monaten viele Teilnehmer der Branche durch Kursverluste schwer getroffen worden waren, folgt jetzt die Hiobsbotschaft rund um das große Mining-Unternehmen: Core Scientific hat am Dienstag offiziell Konkurs angemeldet und Insolvenz-Hilfe beantragt.Dass das Unternehmen angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Monate überhaupt einen solchen langen Atmen hatte, ist erstaunlich. Nach der Fusion mit einem Finanzierungsunternehmen und dem Börsengang war Core Scientific noch im Jahr 2021 mit 4,3 Milliarden Dollar bewertet worden. Im Jahr 2022 hatte die Aktie dann rund 98 Prozent ihres Wertes verloren, nach den jüngsten Ankündigungen sank der Kurs um weitere 14 Prozent. Vom Wert bleiben aktuell damit nicht einmal mehr 80 Millionen US-Dollar. Infografik: Die größten Verlierer des Kryptocrashs
Milliarden stehen aus
Für den Insolvenzverwalter gibt es dabei einiges in den Büchern aufzuarbeiten. Das Unternehmen gibt in seinem Konkursantrag an, dass man bis zu 5000 Gläubiger bedienen muss, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten belaufen sich demnach aktuell auf eine beziehungsweise 10 Milliarden US-Dollar.Allerdings gibt man sich trotzdem hoffnungsvoll: Aktuell wird man versuchen, "eine Vereinbarung zur Unterstützung der Umstrukturierung mit seinen Gläubigern zu schließen", so Reuters in seinem Bericht. Das Unternehmen werde also vorerst nicht liquidiert und der Betrieb "normal" weitergeführt.
Siehe auch:
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