Potsdam bleibt offline: Stadtverwaltung erholt sich von Hackerangriff
Nach einer Brute-Force-Attacke und weiteren Warnungen vor Hackerangriffen bleibt die Verwaltung der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam weiterhin offline. Wichtige Dokumente können derzeit nicht ausgestellt werden und Mitarbeiter haben keinen Zugriff auf ihre E-Mails.
Es sind Zeiten, in denen sich viele Potsdamer freuen, dass die eigene Stadtverwaltung auch weiterhin auf Telefon und Fax setzt. Die durch die Präventivmaßnahmen gegen Cyberangriffe vom Internet abgekoppelten Behörden sind derzeit stark eingeschränkt und können voraussichtlich erst im Verlauf der nächsten Woche ihren Betrieb schrittweise wieder aufnehmen.
Vereinbarte Termine kann die Stadtverwaltung Potsdam weiterhin wahrnehmen, doch müssen Bürger auch in den nächsten ein bis zwei Wochen diverse Einschränkungen in Kauf nehmen. Beeinträchtigt seien unter anderem die An- und Abmeldung von Fahrzeugen, die Ausstellung von Express-Reisepässen und Führungszeugnissen. Außerdem bleibt die Urkundenstelle des Potsdamer Standesamts geschlossen und E-Mails können von den meisten Behörden (z.B. Jugendamt) derzeit nicht empfangen werden.
Trotz massiver Einschränkungen zeigt sich die Stadtverwaltung positiv gestimmt: "Durch die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden und die Vorbereitung der IT-Abteilungen der Stadt und der kommunalen Unternehmen konnten wahrscheinlich ein Zugriff auf unsere Systeme sowie Schäden verhindert werden", sagt Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD).
Dabei kamen der Stadtverwaltung die Erfahrungen aus den letzten Jahren zugute. Bereits im Jahr 2020 war Potsdam Opfer eines Hackerangriffs auf die IT-Infrastruktur. Auch damals wurden die Server für eine Woche heruntergefahren. Allerdings dauerte es viele Monate, ehe ein reibungsloser Betrieb erneut möglich war.
Siehe auch:
Schrittweise zurück zum (digitalen) Alltag
Wie die Stadt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (via Spiegel Online) mitteilt, müssen zuvor umfangreiche Sicherheitstests durchgeführt und Abstimmungen mit den Sicherheitsbehörden über weitere Vorkehrungen abgewartet werden, bevor die Systeme wieder ans Netz gehen können.Vereinbarte Termine kann die Stadtverwaltung Potsdam weiterhin wahrnehmen, doch müssen Bürger auch in den nächsten ein bis zwei Wochen diverse Einschränkungen in Kauf nehmen. Beeinträchtigt seien unter anderem die An- und Abmeldung von Fahrzeugen, die Ausstellung von Express-Reisepässen und Führungszeugnissen. Außerdem bleibt die Urkundenstelle des Potsdamer Standesamts geschlossen und E-Mails können von den meisten Behörden (z.B. Jugendamt) derzeit nicht empfangen werden.
Trotz massiver Einschränkungen zeigt sich die Stadtverwaltung positiv gestimmt: "Durch die gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden und die Vorbereitung der IT-Abteilungen der Stadt und der kommunalen Unternehmen konnten wahrscheinlich ein Zugriff auf unsere Systeme sowie Schäden verhindert werden", sagt Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD).
Dabei kamen der Stadtverwaltung die Erfahrungen aus den letzten Jahren zugute. Bereits im Jahr 2020 war Potsdam Opfer eines Hackerangriffs auf die IT-Infrastruktur. Auch damals wurden die Server für eine Woche heruntergefahren. Allerdings dauerte es viele Monate, ehe ein reibungsloser Betrieb erneut möglich war.
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