LockBit: Ransomware-Gruppe nimmt Hafen von Lissabon ins Visier
Der Hafen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist ins Visier von Hackern geraten. Die Ransomware-Gruppe LockBit konnte Zugriff auf das Netzwerk erlangen und zahlreiche Daten entwenden. Die Hacker drohen nun, die erbeuteten Informationen zu veröffentlichen.
Der Hafen von Lissabon ist der drittgrößte Hafen Portugals und der am meisten angefahrene Hafen in Europa. Aufgrund der strategischen Position legen hier viele Container- und Kreuzfahrtschiffe an. Seit Freitag ist die offizielle Webseite des Hafens nicht mehr erreichbar. Hierfür ist ein Angriff der Hacker-Gruppe LockBit verantwortlich. LockBit behauptet, sämtliche Informationen aus der Datenbank des Betreibers gestohlen zu haben.
Im Oktober konnten US-amerikanische Behörden nach langen Ermittlungen einen Operator der LockBit-Gruppe verhaften. Mikhail Vasiliev wurde in Kanada festgenommen und soll demnächst an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden. Trotz des Ermittlungserfolgs ist die LockBit-Gruppe weiterhin aktiv. Neben dem Angriff auf den Hafen von Lissabon haben die Hacker vor einigen Wochen auch eine Aktion gegen den multinationalen Autokonzern Continental durchgeführt. Die Drahtzieher hinter LockBit sollen bereits mehr als 1000 Opfern geschadet und Forderungen in Höhe von 100 Millionen Dollar gestellt haben.
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Hacker fordern 1,5 Mio. Dollar Lösegeld
Hierzu gehören Finanz- und Prüfungsberichte, Budgetplanungen, Verträge sowie Protokolle über das An- und Ablegen von Schiffen. Sollte sich die Hafenverwaltung nicht mit der Gruppe in Verbindung setzen und ein Lösegeld zahlen, möchte LockBit alle Daten veröffentlichen. Die Erpresser fordern eine Summe in Höhe von 1,5 Millionen Dollar und haben die Frist auf den 18. Januar 2023 gesetzt. Um die Veröffentlichung der Daten um 24 Stunden zu verzögern, sind 1000 Dollar fällig. Wer die Daten exklusiv erwerben möchte, muss ebenfalls 1,5 Mio. Dollar zahlen.Im Oktober konnten US-amerikanische Behörden nach langen Ermittlungen einen Operator der LockBit-Gruppe verhaften. Mikhail Vasiliev wurde in Kanada festgenommen und soll demnächst an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden. Trotz des Ermittlungserfolgs ist die LockBit-Gruppe weiterhin aktiv. Neben dem Angriff auf den Hafen von Lissabon haben die Hacker vor einigen Wochen auch eine Aktion gegen den multinationalen Autokonzern Continental durchgeführt. Die Drahtzieher hinter LockBit sollen bereits mehr als 1000 Opfern geschadet und Forderungen in Höhe von 100 Millionen Dollar gestellt haben.
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