YouTube schmeißt Pornhub raus - dort fühlt man sich diskriminiert
YouTube hat den offiziellen Kanal des Videoportals für "Erwachsenenunterhaltung" Pornhub gelöscht. Googles Videodienst verweist auf die Verletzung bestimmter Vorgaben aus den Nutzungsbedingungen. Angeblich wurden Pornoseiten verlinkt.
Wie das US-Magazin Variety zuerst meldete, hat YouTube den Kanal des Porno-Portals Pornhub gelöscht. YouTube zufolge wurde bei einer Überprüfung festgestellt, dass es mehrere Fälle von Verletzungen der Nutzungsbedingungen gab. Pornhub hatte den Kanal bereits 2014 eingerichtet und seitdem rund 900.000 Abonnenten dafür gewonnen.
Derzeit taucht der Pornhub-Kanal nicht mehr in der Suche von YouTube auf und unter der bisher verwendeten URL wird nur noch eine Fehlerseite ausgegeben. YouTube zufolge verstieß Pornhub gegen die Vorgabe, keine Links zu Websites zu veröffentlichen, auf denen Inhalte angeboten werden, die auf YouTube selbst nicht erlaubt sind.
Man habe großen Wert darauf gelegt, alle Community-Richtlinien von YouTube einzuhalten. Viel mehr handle es sich bei der Löschung des Kanals um ein weiteres Beispiel für die immer häufigere Diskriminierung von Personen und Firmen aus der Industrie für Erwachsenenunterhaltung.
Hinter der Löschung steckt offenbar die Gruppierung National Center on Sexual Exploitation (NCOSE), die sich gegen die Pornoindustrie engagiert. Sie hatte nach eigenen Angaben Inhalte auf dem Pornhub-Kanal markiert, die nach Meinung der Gruppe gegen die Nutzungsbestimmungen von YouTube verstießen. YouTube habe dann mit der Löschung des Kanals reagiert.
Pornhub hat es zunehmend schwer, hatten doch schon 2020 unter anderem die Zahlungsdienstleister MasterCard und VISA aufgehört, Zahlungen an den Betreiber abzuwickeln. Erst im September hatte Instagram den Account von Pornhub dauerhaft gesperrt und dabei ebenfalls auf Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen verwiesen.
Siehe auch:
Derzeit taucht der Pornhub-Kanal nicht mehr in der Suche von YouTube auf und unter der bisher verwendeten URL wird nur noch eine Fehlerseite ausgegeben. YouTube zufolge verstieß Pornhub gegen die Vorgabe, keine Links zu Websites zu veröffentlichen, auf denen Inhalte angeboten werden, die auf YouTube selbst nicht erlaubt sind.
MindGeek weist Vorwürfe zurück
Pornhub-Betreiber MindGeek erklärte, dass man den Vorwurf vehement zurückweise, auch weil auf dem YouTube-Kanal des Portals keinerlei Links zu Websites mit pornografischen Inhalten veröffentlicht worden seien.Man habe großen Wert darauf gelegt, alle Community-Richtlinien von YouTube einzuhalten. Viel mehr handle es sich bei der Löschung des Kanals um ein weiteres Beispiel für die immer häufigere Diskriminierung von Personen und Firmen aus der Industrie für Erwachsenenunterhaltung.
Hinter der Löschung steckt offenbar die Gruppierung National Center on Sexual Exploitation (NCOSE), die sich gegen die Pornoindustrie engagiert. Sie hatte nach eigenen Angaben Inhalte auf dem Pornhub-Kanal markiert, die nach Meinung der Gruppe gegen die Nutzungsbestimmungen von YouTube verstießen. YouTube habe dann mit der Löschung des Kanals reagiert.
Pornhub hat es zunehmend schwer, hatten doch schon 2020 unter anderem die Zahlungsdienstleister MasterCard und VISA aufgehört, Zahlungen an den Betreiber abzuwickeln. Erst im September hatte Instagram den Account von Pornhub dauerhaft gesperrt und dabei ebenfalls auf Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen verwiesen.
Siehe auch:
- Wer die Google-DMCA-Charts anführt? Pornhub-Mutter MindGeek
- Instagram wirft Pornhub raus, obwohl es dort keine Nacktinhalte gab
- Richter: Visa wusste von Kinderporno-Vorwürfen gegen Pornhub & Co.
- Lehrer suchen stabile Streaming-Plattformen, nutzen Twitch & Pornhub
- Nach schweren Vorwürfen: Pornhub bekommt Identifikationssystem
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