Instagram wirft Pornhub raus, obwohl es dort keine Nacktinhalte gab
Pornhub ist die beliebteste Seite ihrer Art im Internet und das sind im Fall von erotischen Inhalten sicherlich gewaltige Zahlen. Zuletzt kam das Angebot aber unter Druck, denn es gab schwere Vorwürfe zum Thema Missbrauch Minderjähriger. Das hat nun weitere Konsequenzen.
Ende 2020 geriet Pornhub in einen massiven Skandal, der zur Folge hatte, dass das Angebot des Porno-Imperiums MindGeek einen Großteil seiner Inhalte löschen musste. Grund dafür war, dass die Plattform nicht sicherstellen konnte, dass die dort zu sehenden Sexarbeiter*innen freiwillig tätig waren und auch das erforderliche Mindestalter erreicht hatten.
Die Aufarbeitung der Vorwürfe dauert bis heute und insgesamt kommt das Thema Netz-Pornografie immer mehr unter Beschuss - teils durch Initiativen, die nichts prinzipiell gegen Sexarbeit haben, aber sehr wohl gegen Ausbeutung, teils durch konservative Kreise, die derartige Inhalte am liebsten kategorisch verbieten würden. Infografik: Pornografie im Netz
Nun haben die Gegner einen weiteren Erfolg gegen Pornhub erwirken können. Denn wie Variety berichtet, hat eine vom National Center on Sexual Exploitation (NCOSE) angeführte Initiative erreichen können, dass die Meta-Plattform Instagram die Vertretung von Pornhub sperrt bzw. verbannt.
NCOSE-Chefin Dawn Hawkins gab nun bekannt, dass man erfolgreich bei Meta intervenieren konnte: "Instagram hat sich mutig entschieden, die Partnerschaft mit Pornhub zu beenden, und es ist an der Zeit, dass alle Unternehmen diesem Beispiel folgen."
Siehe auch:
Die Aufarbeitung der Vorwürfe dauert bis heute und insgesamt kommt das Thema Netz-Pornografie immer mehr unter Beschuss - teils durch Initiativen, die nichts prinzipiell gegen Sexarbeit haben, aber sehr wohl gegen Ausbeutung, teils durch konservative Kreise, die derartige Inhalte am liebsten kategorisch verbieten würden. Infografik: Pornografie im Netz
Nun haben die Gegner einen weiteren Erfolg gegen Pornhub erwirken können. Denn wie Variety berichtet, hat eine vom National Center on Sexual Exploitation (NCOSE) angeführte Initiative erreichen können, dass die Meta-Plattform Instagram die Vertretung von Pornhub sperrt bzw. verbannt.
Instagram wirft Pornhub raus
Einen offensichtlichen bzw. direkten Verstoß gab es dort allerdings nicht zu sehen, das ist eine reine politische Entscheidung von Meta. Denn Pornhub hat auf Instagram gemäß den Richtlinien der Social-Media-Plattform keine Nacktinhalte gezeigt. Laut Kritikern habe Pornhub via Instagram, aber "direkt Pornografie beworben" und mit beispielsweise "Das nächste Karriereziel" betitelte Videos für eine Laufbahn in der Pornobranche geworben.NCOSE-Chefin Dawn Hawkins gab nun bekannt, dass man erfolgreich bei Meta intervenieren konnte: "Instagram hat sich mutig entschieden, die Partnerschaft mit Pornhub zu beenden, und es ist an der Zeit, dass alle Unternehmen diesem Beispiel folgen."
Siehe auch:
- Richter: Visa wusste von Kinderporno-Vorwürfen gegen Pornhub & Co.
- Nach schweren Vorwürfen: Pornhub bekommt Identifikationssystem
- Kahlschlag: Pornhub hat gerade einen Großteil seiner Videos gelöscht
- Pornhub reagiert auf Vorwürfe: Uploads und Downloads eingeschränkt
- Minderjährige und Vergewaltigung: Massive Kritik an Pornhub wird laut
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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