Maestro-Ende beginnt im Sommer 2023, aber nicht ganz so wie geplant
Vor einem Jahr mussten viele Kunden einen kleinen Schock erleben, denn Mastercard gab bekannt, dass Maestro endet. Das bedeutet auch ein Ende der Girokarte, wie wir sie heute kennen. Doch es gibt ein kleines Aber, denn Banken bekommen offenbar eine verlängerte Schonfrist.
Ab dem 1. Juli 2023 sollte das Ende eingeläutet werden, allerdings bedeutete das nicht, das die dazugehörigen Karten von einem Tag auf den anderen nicht mehr funktionieren. Vielmehr sollten ab Sommer des nächsten Jahres abgelaufene oder verlorene Maestro-Karten nicht mehr ersetzt werden. Das tatsächliche Ende für dieses Zahlungssystem war bzw. ist für Ende 2027 anvisiert.
Nun berichtet Finanz-Szene aber, dass Mastercard das Maestro-Aus "revidieren" würde und deutschen Banken eine verlängerte Umstellungsfrist einräumt. Laut Manager Magazin handelt es sich aber nicht um eine pauschale Schonfrist, sondern eher um individuelle Verlängerungen hinsichtlich des Kartenwechsels mit einzelnen Banken.
Das bestätigte auch Mastercard und teilte mit: "Viele Partner haben dieses Upgrade bereits heute erfolgreich umgesetzt. Bei technischen Herausforderungen finden wir zusammen mit unseren Partnern Migrationspläne, die auch Übergangsfristen beinhalten können."
Siehe auch:
Maestro nicht für Online geeignet
Im Herbst 2021 wurde bekannt, dass Maestro-Betreiber Mastercard dieses Zahlungssystem einstellen wird, und zwar im Wesentlichen deshalb, weil Maestro eine veraltete Lösung ist und nicht den Sprung in Richtung Online geschafft hat. Mastercard damals: "Nachdem sie ursprünglich für eine physische Welt geschaffen wurden, können Maestro-Karten nicht durchgängig für Zahlungen im Onlinehandel genutzt werden, unter anderem weil die Nummernkonventionen der Maestro-Karten (bis zu 19 Ziffern) nicht mit den üblicherweise genutzten E-Commerce-Portalen kompatibel ist." Infografik Zahlungsmittel: Bargeld verliert an Bedeutung
Ab dem 1. Juli 2023 sollte das Ende eingeläutet werden, allerdings bedeutete das nicht, das die dazugehörigen Karten von einem Tag auf den anderen nicht mehr funktionieren. Vielmehr sollten ab Sommer des nächsten Jahres abgelaufene oder verlorene Maestro-Karten nicht mehr ersetzt werden. Das tatsächliche Ende für dieses Zahlungssystem war bzw. ist für Ende 2027 anvisiert.
Nun berichtet Finanz-Szene aber, dass Mastercard das Maestro-Aus "revidieren" würde und deutschen Banken eine verlängerte Umstellungsfrist einräumt. Laut Manager Magazin handelt es sich aber nicht um eine pauschale Schonfrist, sondern eher um individuelle Verlängerungen hinsichtlich des Kartenwechsels mit einzelnen Banken.
Das bestätigte auch Mastercard und teilte mit: "Viele Partner haben dieses Upgrade bereits heute erfolgreich umgesetzt. Bei technischen Herausforderungen finden wir zusammen mit unseren Partnern Migrationspläne, die auch Übergangsfristen beinhalten können."
Siehe auch:
- Nach 30 Jahren: Mastercard gibt das Ende von Maestro bekannt
- Mastercard: Nutzer sollen zum Bezahlen bald nur noch winken
- Russland: Chinas UnionPay springt nicht für Mastercard und Visa ein
- Visa und Mastercard setzen ihre Geschäftstätigkeit in Russland aus
- Mastercard macht Schluss mit Magnetstreifen & zeigt neue Karten
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