Mastercard: Nutzer sollen zum Bezahlen bald nur noch winken
Mastercard will in der nächsten Zeit eine Reihe von Projekten starten, in denen neue Möglichkeiten des Bezahlens ausprobiert werden sollen. Ganz oben auf der Agenda stehen biometrische Verfahren, bei denen Transaktionen etwa mit Winken oder Lächeln ausgelöst werden.
Infografik Zahlungsmittel: Bargeld verliert an Bedeutung
Eigentlich ist Mastercard ein klassischer Anbieter von Kreditkarten, der durch Verträge mit vielen Banken bisher auch gut lebte. Allerdings wächst der Konkurrenzdruck immer stärker an - denn FinTech-Startups und auch Internet-Konzerne wie Amazon versuchen zunehmend ihre eigenen Zahlungskanäle zu etablieren. Dagegen versucht der Konzern sich mit neuen Features zu verteidigen, wie die britische Wirtschaftszeitung Financial Times berichtet.
Die Gesichtserkennungs-Software selbst wird von Partnern wie dem japanischen Konzern NEC, dem brasilianischen Payface und dem kalifornischen PopID stammen. Mastercard sorgt für die Verbindung zu seinen Zahlungs-Diensten. Das System soll dann so funktionieren, dass Kunden per Gesichtserkennung einer Kreditkarte zugeordnet werden und dann beispielsweise durch eine Geste die Zahlung autorisieren.
Die ersten Pilotprojekte mit den neuen Zahlungssystemen werden in dieser Woche in fünf Supermärkten der brasilianischen Kette St. Marche gestartet. Das Ziel sei es, den Verbrauchern schließlich zu ermöglichen, mit einer einzigen Anmeldung in verschiedenen Geschäften zu bezahlen, sagte Mastercards IT-Chef Ajay Bhalla. Weitere Pilotprojekte sind bereits in verschiedenen Regionen Asiens, dem Nahen Osten und Europas geplant.
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Infografik Zahlungsmittel: Bargeld verliert an Bedeutung
Eigentlich ist Mastercard ein klassischer Anbieter von Kreditkarten, der durch Verträge mit vielen Banken bisher auch gut lebte. Allerdings wächst der Konkurrenzdruck immer stärker an - denn FinTech-Startups und auch Internet-Konzerne wie Amazon versuchen zunehmend ihre eigenen Zahlungskanäle zu etablieren. Dagegen versucht der Konzern sich mit neuen Features zu verteidigen, wie die britische Wirtschaftszeitung Financial Times berichtet.
Die Gesichtserkennungs-Software selbst wird von Partnern wie dem japanischen Konzern NEC, dem brasilianischen Payface und dem kalifornischen PopID stammen. Mastercard sorgt für die Verbindung zu seinen Zahlungs-Diensten. Das System soll dann so funktionieren, dass Kunden per Gesichtserkennung einer Kreditkarte zugeordnet werden und dann beispielsweise durch eine Geste die Zahlung autorisieren.
Erfassung für alle
An dem Projekt sollen nur Kunden beteiligt werden, die sich extra für solche Technologien registrieren, hieß es von Seiten Mastercards. Allerdings ist das für Verbraucher, die biometrischen Verfahren skeptisch gegenüberstehen, wahrscheinlich wenig beruhigend. Denn um die Kunden zu erkennen, die den Service nutzen wollen, müssen natürlich auch alle anderen von den Kameras erfasst und durch die Bildanalyse-Verfahren analysiert werden.Die ersten Pilotprojekte mit den neuen Zahlungssystemen werden in dieser Woche in fünf Supermärkten der brasilianischen Kette St. Marche gestartet. Das Ziel sei es, den Verbrauchern schließlich zu ermöglichen, mit einer einzigen Anmeldung in verschiedenen Geschäften zu bezahlen, sagte Mastercards IT-Chef Ajay Bhalla. Weitere Pilotprojekte sind bereits in verschiedenen Regionen Asiens, dem Nahen Osten und Europas geplant.
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