Starlink: Saftige Preiserhöhung für Nutzer in der Ukraine
Der freundliche Kurs der Unternehmen Elon Musks gegenüber der Ukraine ist schon länger vorbei, inzwischen dreht sich die Haltung aber sogar in die andere Richtung. Ausschließlich für die Ukraine erhöht Starlink jetzt die Preise.
Aktuell versucht der russische Aggressor seine Rückschläge auf dem Schlachtfeld mit einem umfassenden Terror gegen die Zivilbevölkerung zu kompensieren. Seit Wochen laufen Angriffe auf die Infrastruktur, wodurch Millionen Menschen im beginnenden Winter ohne Strom, Heizung, Leitungswasser und Kommunikation leben müssen, da Kraftwerke und Netzknotenpunkte bombardiert werden.
Den Starlink-Systemen kommt daher eine wichtige Bedeutung zu - immerhin können sie notfalls mit einer Autobatterie betrieben werden und stellen dann unabhängig von herkömmlichen Infrastrukturen Datenverbindungen zur Verfügung. Aus diesem Grund hat die ukrainische Regierung die Terminals und Tarifgebühren von der Mehrwertsteuer befreit, die Empfangssysteme können auch zollfrei importiert werden.
Deutlich teurer wird auch die Hardware. Für die Bereitstellung der Antenne verlangt SpaceX in der Ukraine nun nicht mehr 500 Dollar, sondern 700 Dollar. Warum diese Preissteigerung jetzt durchgezogen wird, erläuterte der Betreiber bisher auch auf Nachfrage nicht. Bevor die Preise angehoben wurden, hatte die ukrainische Regierung allerdings angekündigt, tausende Starlink-Systeme kaufen zu wollen, um die Internet-Versorgung in den "Unbesiegbarkeitszentren" zu gewährleisten. Dabei handelt es sich um Einrichtungen, in denen sich Menschen aufwärmen können und wo sie mit Wasser und anderen Hilfsgütern versorgt werden. Der Zugang zu Kommunikations-Infrastrukturen ist hier ebenso wichtig, damit Kontakte zu Familienmitgliedern aufrechterhalten werden können, die entweder ins Ausland geflohen oder an der Front im Einsatz sind.
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Den Starlink-Systemen kommt daher eine wichtige Bedeutung zu - immerhin können sie notfalls mit einer Autobatterie betrieben werden und stellen dann unabhängig von herkömmlichen Infrastrukturen Datenverbindungen zur Verfügung. Aus diesem Grund hat die ukrainische Regierung die Terminals und Tarifgebühren von der Mehrwertsteuer befreit, die Empfangssysteme können auch zollfrei importiert werden.
Regierung will kaufen
Das wird nun aber durch die Preiserhöhung seitens des Anbieters torpediert. Nutzer in der Ukraine sollen zukünftig statt bisher 60 Dollar dann 75 Dollar an monatlicher Gebühr zahlen. Dies gilt jeweils nach dem Ablauf des aktuell bezahlen Monats, wodurch die Preissteigerung für die meisten Kunden um den Jahreswechsel herum wirksam wird. "Wenn Sie Ihre Buchung nicht fortsetzen möchten, können Sie jederzeit kündigen", teilt man den Usern darüber hinaus mit.Deutlich teurer wird auch die Hardware. Für die Bereitstellung der Antenne verlangt SpaceX in der Ukraine nun nicht mehr 500 Dollar, sondern 700 Dollar. Warum diese Preissteigerung jetzt durchgezogen wird, erläuterte der Betreiber bisher auch auf Nachfrage nicht. Bevor die Preise angehoben wurden, hatte die ukrainische Regierung allerdings angekündigt, tausende Starlink-Systeme kaufen zu wollen, um die Internet-Versorgung in den "Unbesiegbarkeitszentren" zu gewährleisten. Dabei handelt es sich um Einrichtungen, in denen sich Menschen aufwärmen können und wo sie mit Wasser und anderen Hilfsgütern versorgt werden. Der Zugang zu Kommunikations-Infrastrukturen ist hier ebenso wichtig, damit Kontakte zu Familienmitgliedern aufrechterhalten werden können, die entweder ins Ausland geflohen oder an der Front im Einsatz sind.
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