Pantone-Farben gegen Gebühr:
Designer sind außer sich vor Wut
Vor einer Woche hat Photoshop durchgezogen, dass für Pantone-Farben zusätzliches Geld verlangt wird. Designer sollen 15 Dollar pro Monat bezahlen, wenn sie das Farbsystem verwenden wollen. Doch die Betroffenen sind wütend und machen ihrem Ärger immer lauter Luft.
Designer, die mit Adobe-Produkten wie Photoshop, Illustrator und InDesign arbeiten, mussten vergangene Woche einen kleinen Schock erleben. Denn ab sofort kosten Pantone-Farben 15 Dollar pro Monat oder 90 Dollar pro Jahr. Dabei wurde dann der Pantone-Support entfernt, Designer bekamen in Apps und sonstigen Dateien Flächen zu sehen, die statt hübscher Farben gar keine hatten - sie blieben nämlich schlichtweg schwarz.
Nutzer, die das akzeptierten, mussten aber feststellen, dass die Lösung für die schwarzen Flächen nicht immer funktionierte (via Gizmodo). Denn das etwas irreführend als "kostenlos" bezeichnete Pantone Connect-Plugin tauchte nicht ordnungsgemäß auf und funktionierte auch nicht immer. Andere wiederum klagten über ein besonders schlechtes Interface.
Die Folge: jede Menge Frust und Wut. Ein Nutzer dazu: "Sehr fehlerhaft, und ich habe es satt, extra für Funktionen zu bezahlen, die früher in den Programmen enthalten oder online kostenlos waren. Designprogramme sind ohnehin schon teuer, und jetzt sollen wir auch noch ein Abonnement bezahlen?"
Das Problem an der Angelegenheit ist auch, dass Adobe und Pantone die Änderung schlecht kommuniziert haben. Denn die erste Ankündigung gab es bereits Ende 2021, im Dezember hieß es, dass der Schritt im März 2022 und dann August 2022 erfolgen wird. Beides passierte nicht, woraufhin viele dachten, dass das schlichtweg abgeblasen wurde.
Pantone indes schiebt die Schuld auf Adobe. Demnach habe man sich bereit erklärt, eine "kuratierte Reihe" von Pantone-Farbbibliotheken in Adobe Creative Cloud aufzunehmen, jedoch nicht alle Farben. Wer schuld ist, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Klar ist aber, wer die Verlierer sind und worum es in der Sache geht: die Nutzer und das Geld.
Siehe auch:
Wer ist schuld? Adobe oder Pantone?
Betroffene bekommen dann eine Nachricht mit folgendem Text zu lesen: "Diese Datei enthält Pantone-Farben, die aufgrund von Änderungen in der Lizenzvereinbarung zwischen Pantone und Adobe entfernt und durch Schwarz ersetzt wurden." Adobe schiebt die Schuld auf Pantone: "Tatsächlich verlangte Pantone die Entfernung, da sie den Kunden die Kosten direkt in Rechnung stellen wollen."Nutzer, die das akzeptierten, mussten aber feststellen, dass die Lösung für die schwarzen Flächen nicht immer funktionierte (via Gizmodo). Denn das etwas irreführend als "kostenlos" bezeichnete Pantone Connect-Plugin tauchte nicht ordnungsgemäß auf und funktionierte auch nicht immer. Andere wiederum klagten über ein besonders schlechtes Interface.
Die Folge: jede Menge Frust und Wut. Ein Nutzer dazu: "Sehr fehlerhaft, und ich habe es satt, extra für Funktionen zu bezahlen, die früher in den Programmen enthalten oder online kostenlos waren. Designprogramme sind ohnehin schon teuer, und jetzt sollen wir auch noch ein Abonnement bezahlen?"
Es hagelt Ein-Stern-Wertungen
Das Pantone Connect-Plugin auf Adobe Exchange wird seither mit Ein-Stern-Reviews bombardiert und es gibt auch viele wütende Kommentare: "Enttäuscht ist eine Untertreibung - wir kaufen eure Bücher, eure Tinte und jetzt auch noch die digitale Bibliothek, auf die wir uns verlassen!"Das Problem an der Angelegenheit ist auch, dass Adobe und Pantone die Änderung schlecht kommuniziert haben. Denn die erste Ankündigung gab es bereits Ende 2021, im Dezember hieß es, dass der Schritt im März 2022 und dann August 2022 erfolgen wird. Beides passierte nicht, woraufhin viele dachten, dass das schlichtweg abgeblasen wurde.
Pantone indes schiebt die Schuld auf Adobe. Demnach habe man sich bereit erklärt, eine "kuratierte Reihe" von Pantone-Farbbibliotheken in Adobe Creative Cloud aufzunehmen, jedoch nicht alle Farben. Wer schuld ist, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Klar ist aber, wer die Verlierer sind und worum es in der Sache geht: die Nutzer und das Geld.
Siehe auch:
- Adobe Photoshop & Co: Pantone-Farben ohne Extra-Lizenz schwarz
- Neuer Laser ist in Farbe und Abstrahlrichtung frei programmierbar
- Android 13 zeigt sich: Intelligentere Farben, neue Benachrichtigungen
- Very Peri: Neues Windows-Theme feiert Pantone-Farbe des Jahres 2022
- Durchbruch: Elektronisches Papier kann exzellent Farben darstellen
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