"Magische" Bildwerkzeuge:
Adobe entwickelt leise kreativen KI-Copilot

Künstliche Intelligenz eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Bildbearbeitung und Erzeugung, Tools wie Dall-E geben einen beeindruckenden Ausblick auf die Zukunft. Adobe war in diesem Bereich bisher sehr vorsichtig, doch in Photoshop & Co. wohnt wohl auch bald eine kreative KI.
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Adobe tastet sich Stück für Stück an die KI heran

Bei der Adobe Max 2022-Keynote standen vor allem Themen wie 3D-Design und Mixed-Reality im Rampenlicht. Doch bei der großen Kreativ-Messe war in diesem Jahr auch zu spüren, dass die Branche von einem anderen Thema durchgerüttelt wird: Text-zu-Bild-Generatoren wie Dall-E scheinen die Art, wie Bildinhalte in Zukunft erstellt und bearbeitet werden können, auf den Kopf zu stellen. Adobe betont, dass man diesem Trend nur "langsam und behutsam" folgen werde. Wie Techradar schreibt, zeigt ein etwas verstecktes Feature in Photoshop, dass der Wandel aber bereits begonnen hat. Adobe Photoshop: Neural Filter für HintergründeUnscheinbarer Anfang: KI generiert Hintergründe in Photoshop Zum Ende der Release-Notes von Photoshop v24.0 findet sich der Hinweis auf die neue Beta-Funktion "Backdrop neural filter", deutsch "Neural Filter für Hintergründe". Die Idee ist dabei eben genau von Tools wie Dall-E bekannt. Nutzer können hier eine Beschreibung in ein Textfeld eingeben, eine KI erzeugt auf dieser Basis eine Auswahl an Hintergründen. Aktuell beschränkt Adobe den Umfang aber noch sehr deutlich, zum jetzigen Zeitpunkt kann die KI nur auf Farbangaben reagieren.

Große Ambitionen

So bescheiden diese Anfänge auch sind, so groß scheinen die Ambitionen, die das Unternehmen unter dem Projektnamen "Sensei" zusammenfasst. "In den letzten Jahren haben wir mehr und mehr in Adobe Sensei, unsere KI-Engine, investiert. Ich bezeichne Sensei gerne als einen kreativen Copiloten", so David Wadhwani, Präsident des Bereichs Digital Media Business bei Adobe.

Das Unternehmen ist sehr bemüht darum zu betonen, dass man schon heute Bildgeneratoren wie Dall-E in seine Produkte integrieren könnte. Wadhwani zeigt bei der Konferenz an einem anderen Beispiel, auf welche Weise das Unternehmen die "magischen" Möglichkeiten in seine Produkte integrieren will. So könne Sensei in Lightroom ganz neue Bearbeitungsmöglichkeiten eröffnen. Das Prinzip: Der Nutzer fragt nach Anpassungen, die KI führt aus. "Man kann Sensei einfach fragen, die Nacht in den Tag zu verwandeln (...) Schatten zu verschieben oder das Wetter zu ändern."



Warum die Vorsicht bei der Auslieferung solcher mächtigen Werkzeuge? Adobe scheint aktuell in Bezug auf die KI-Werkzeuge noch in der Findungsphase. "Wir nähern uns der generativen Technologie aus einer Perspektive, die den Kreativen in den Mittelpunkt stellt", so Wadhwani bei der Adobe Max 2022-Keynote. "Wir glauben, dass KI die menschliche Kreativität fördern und nicht ersetzen sollte, und dass sie den Kreativen nützen und sie nicht überflüssig machen sollte." Man darf gespannt sein, wie sich die Adobe-Produkte in den nächsten Jahren wandeln.

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