Der Wald muss weg: Tesla holzt 70 Hektar für Grünheide-Erweiterung ab
70 Hektar Kiefernplantage sollen in Kürze für die nächste große Erweiterung von Teslas Gigafactory in Brandenburg gefällt werden. Naturschützer hatten schon vor Wochen Proteste dagegen angekündigt. Die ersten Rodungen sind schon gestartet.
Das meldet tagesschau.de mit Verweis auf die Deutsche Presseagentur dpa. In dem Bericht der dpa heißt es, dass die ersten schweren Geräte noch am Freitag in den Kiefernwald verbracht wurden und die Arbeiten gestartet seien.
Tesla plant demnach eine Erweiterung im Norden des aktuellen Fabrikgeländes. Mit dem Ausbau - es handelt sich dabei um eine schon länger bekannte Ausbaustufe, um die Stückzahl der Produktion zu erhöhen - gibt es auch neue Proteste.
Die Politik freut sich derweil über Tesla: "Mit der Ankündigung der nächsten Ausbaustufe der Autofabrik bekennt sich Tesla klar zum Standort Brandenburg", teilte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) noch am Freitag mit. Derzeit plant Tesla den Ausbau der Arbeitsplätze von rund 7.000 auf 12.000 Mitarbeiter, um letztendlich jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge zu fertigen. Dementsprechend werden sich auch die Gebäude vor Ort anpassen müssen.
Bisher hat Tesla im Übrigen rund 300 Hektar Mischwald neu aufgeforstet. Das gehörte zu den ursprünglichen Vereinbarungen zum Bau der Fabrik.
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Tesla plant demnach eine Erweiterung im Norden des aktuellen Fabrikgeländes. Mit dem Ausbau - es handelt sich dabei um eine schon länger bekannte Ausbaustufe, um die Stückzahl der Produktion zu erhöhen - gibt es auch neue Proteste.
Kritik der Umweltschützer wächst
Der Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg lehnt bekanntermaßen einen weiteren Ausbau der Gigafactory ab. Dabei geht es auch um weiterhin fehlende Brandschutzmaßnahmen. "Tesla beherrscht die jetzige Produktion nicht", erklärte der Verein aus Grünheide in einer Stellungnahme. "Es treten immer wieder Störungen im Betriebsablauf auf, die eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen." Schon in der Bauphase gab es Brände, zuletzt hatte es Ende September einen Vorfall auf dem Tesla-Gelände gegeben.Die Politik freut sich derweil über Tesla: "Mit der Ankündigung der nächsten Ausbaustufe der Autofabrik bekennt sich Tesla klar zum Standort Brandenburg", teilte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) noch am Freitag mit. Derzeit plant Tesla den Ausbau der Arbeitsplätze von rund 7.000 auf 12.000 Mitarbeiter, um letztendlich jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge zu fertigen. Dementsprechend werden sich auch die Gebäude vor Ort anpassen müssen.
Bisher hat Tesla im Übrigen rund 300 Hektar Mischwald neu aufgeforstet. Das gehörte zu den ursprünglichen Vereinbarungen zum Bau der Fabrik.
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