Grünheide: Tesla will 100ha mehr Platz - u.a. für Schienenanbindung
Der Elektroauto-Konzern Tesla will an seinem neuen Standort im brandenburgischen Grünheide mehr Platz bekommen. Hundert Hektar sollen zum bisherigen Firmengelände noch hinzukommen, um die Logistikanbindung des Werkes verbessern zu können.
Aktuell verfügt Tesla über ein Werksgelände mit einer Größe von 300 Hektar. Neben der großen Werkshalle finden sich hier noch diverse angrenzende Gebäude, in denen unter anderem die Batteriezellproduktion untergebracht werden soll, sowie verschiedene Logistikflächen. Ein Teil ist auch noch völlig ungenutzt und verfügt noch über den Baumbestand des zuvor hier gewachsenen Forstes.
Wie der öffentlich-rechtliche RBB nun erfahren hat, will Tesla auch das östlich gelegene Rest-Gelände zwischen der Bahnstrecke im Norden, der L23 im Osten und der L38 im Süden erwerben. Dieses befindet sich überwiegend im Besitz des Landes Brandenburg. Der Konzern würde seine Fläche damit ein gutes Stück ausbauen und erhielte ein zusammenhängendes Gebiet, das nicht durch fremde Infrastruktur unterbrochen ist. Lediglich das Gelände eines bestehenden Umspannwerkes im Osten würde in die Fläche hineinragen.
Die Tesla-Fabrik auf Google Maps - man will nach Osten expandieren
Der Bau der dafür nötigen Infrastruktur würde es erforderlich machen, dass der Baumbestand gerodet wird, der aus zu Wirtschaftszwecken angebauten Kiefern besteht. Tesla würde dann, wie schon beim übrigen Gelände, Ausgleichsflächen anderswo aufkaufen und aufforsten. Wenn das Land den gleichen Kaufpreis aufruft wie beim übrigen Gelände, wäre für den Kauf mit einem Preis von rund 13 Millionen Euro zu rechnen. Dem Kauf und den Bauprojekten müssten außerdem die Gemeinde Grünheide und der Wasserverband Strausberg-Erkner zustimmen.
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Wie der öffentlich-rechtliche RBB nun erfahren hat, will Tesla auch das östlich gelegene Rest-Gelände zwischen der Bahnstrecke im Norden, der L23 im Osten und der L38 im Süden erwerben. Dieses befindet sich überwiegend im Besitz des Landes Brandenburg. Der Konzern würde seine Fläche damit ein gutes Stück ausbauen und erhielte ein zusammenhängendes Gebiet, das nicht durch fremde Infrastruktur unterbrochen ist. Lediglich das Gelände eines bestehenden Umspannwerkes im Osten würde in die Fläche hineinragen.
Die Tesla-Fabrik auf Google Maps - man will nach Osten expandieren
Schienenanbindung für das Autowerk
Tesla würde die zusätzliche Flächen nutzen wollen, um die bereits angekündigte Bahn-Anbindung der Autofabrik zu realisieren. Dann müsste man das Material nicht mehr über die angrenzende Autobahn A10 per LKW heranschaffen, sondern könnte deutlich umweltfreundlicher Güterzüge nutzen. Und auch der Abtransport der neuen Elektroautos ließe sich dann per Schiene umsetzen.Der Bau der dafür nötigen Infrastruktur würde es erforderlich machen, dass der Baumbestand gerodet wird, der aus zu Wirtschaftszwecken angebauten Kiefern besteht. Tesla würde dann, wie schon beim übrigen Gelände, Ausgleichsflächen anderswo aufkaufen und aufforsten. Wenn das Land den gleichen Kaufpreis aufruft wie beim übrigen Gelände, wäre für den Kauf mit einem Preis von rund 13 Millionen Euro zu rechnen. Dem Kauf und den Bauprojekten müssten außerdem die Gemeinde Grünheide und der Wasserverband Strausberg-Erkner zustimmen.
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