Tesla bekommt Batterie-Produktion in Grünheide technisch nicht hin
Der Automobilkonzern Tesla will in seinem Werk im brandenburgischen Grünheide endlich auch die Batterien für seine Fahrzeuge produzieren. Allerdings gibt es jetzt erneut eine Verzögerung der Inbetriebnahme der Zellfertigung an dem Standort.
Erst hatten neue Steueranreize in den USA dafür gesorgt, dass Grünheide nicht mehr die Priorität im Tesla-Konzern hatte. Trotzdem trieb man den Aufbau der Einrichtung der integrierten Batteriefabrik weiter voran. Nun aber soll es technische Probleme geben, die einen Start der Fertigung zum erhofften Zeitpunkt infrage stellen. Das berichtete das Handelsblatt unter Berufung auf Quellen im Umfeld Teslas.
Demnach soll es Schwierigkeiten bei der Trockenbeschichtung der Elektroden geben. Hier schaffe man es bisher nicht, das Verfahren so umzusetzen, dass es für die Massenproduktion geeignet wäre. Derzeit sieht es nicht so aus, als würde man die Fertigung wie geplant im kommenden Jahr hochfahren können. Wahrscheinlicher ist ein Start im Jahr 2024.
Entscheidend ist hier aber die Möglichkeit, eine Trockenbeschichtung durchzuführen. Grundsätzlich kann man auch ohne diese zu den gewünschten Akkuzellen kommen, dann läuft die Produktion aber nicht in dem Rahmen, wie sie bisher angepeilt wird: Man muss dann mit höheren Kosten rechnen und benötigt mehr Chemikalien und vor allem auch mehr Wasser. Insbesondere der höhere Wasserbedarf dürfte angesichts der vorliegenden Anträge und Genehmigungen in Grünheide ein großes Problem sein. Tesla hatte sich angesichts der öffentlichen Debatte um seinen Verbrauch eigentlich auf einen reduzierten Wert beschränkt.
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Demnach soll es Schwierigkeiten bei der Trockenbeschichtung der Elektroden geben. Hier schaffe man es bisher nicht, das Verfahren so umzusetzen, dass es für die Massenproduktion geeignet wäre. Derzeit sieht es nicht so aus, als würde man die Fertigung wie geplant im kommenden Jahr hochfahren können. Wahrscheinlicher ist ein Start im Jahr 2024.
Wasser wird zum Problem
In Grünheide beabsichtigt Tesla eigentlich Zellen auf Grundlage einer Technologie herzustellen, die Tesla-Eigner Elon Musk bereits vor zwei Jahren vorstellte. Die fragliche Zell-Generation bietet verschiedene Vorteile bei der Materialzusammensetzung und den Leistungsdaten.Entscheidend ist hier aber die Möglichkeit, eine Trockenbeschichtung durchzuführen. Grundsätzlich kann man auch ohne diese zu den gewünschten Akkuzellen kommen, dann läuft die Produktion aber nicht in dem Rahmen, wie sie bisher angepeilt wird: Man muss dann mit höheren Kosten rechnen und benötigt mehr Chemikalien und vor allem auch mehr Wasser. Insbesondere der höhere Wasserbedarf dürfte angesichts der vorliegenden Anträge und Genehmigungen in Grünheide ein großes Problem sein. Tesla hatte sich angesichts der öffentlichen Debatte um seinen Verbrauch eigentlich auf einen reduzierten Wert beschränkt.
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