Krise im PC-Markt: Microsoft gibt miese Prognose für Windows & Co ab

Microsoft hat jüngst seine Geschäftszahlen vermeldet und dabei eine gemischte Tüte aus wachsendem Umsatz, gleichzeitig aber fallendem Gewinn präsentiert. Sieht man genau hin, wird schnell deutlich, dass vor allem Windows und das Hardware-Geschäft vor großen Problemen stehen. Im ersten Quartal von Microsofts laufendem Geschäftsjahr schlugen sich die stark gesunkenen Verkaufszahlen bei Laptops und anderen PCs auch auf die Windows-Sparte des Softwaregiganten nieder. Nach Angaben des Unternehmens ging der Umsatz aus dem Verkauf von OEM-Lizenzen für die Vorinstallation von Windows auf fertigen PC-Systemen diverser Hersteller um 15 Prozent zurück.


Bei den hauseigenen Hardware-Produkten wie der Surface-Serie, dem VR-Headset HoloLens und dem PC-Zubehör gab es zuletzt ein leichtes Plus von zwei Prozent. Mit der jüngst erfolgten Aktualisierung des Surface Pro und der Surface Laptops könnte Microsoft zumindest im zweiten Quartal des Geschäftsjahres jetzt darauf hoffen, dass die Zahlen stabil bleiben oder zumindest leicht zulegen.

Umsatz rund um Windows stürzt parallel zum PC-Markt ab

Tatsächlich sind die Prognosen für das derzeit laufende zweite Quartal des Microsoft-Geschäftsjahres aber alles andere als rosig. So erklärte die Finanzchefin Amy Hood während eines Konferenzgesprächs mit Finanzanalysten und Journalisten, dass man in Q2 mit einem erheblichen Rückgang der Umsätze in vielen wichtigen Geschäftsbereichen rechnet.

Der Umsatz aus dem Vertrieb von OEM-Lizenzen wird demnach gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um weit mehr als 30 Prozent zurückgehen. Auch bei den Hardware-Produkten abseits der Xbox geht Microsoft von einem Rückgang der Einnahmen um rund 30 Prozent aus. Damit scheint also die Krise der PC-Hersteller spätestens mit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres auch für Microsoft zum Problem zu werden.

Selbst für die Xbox-Sparte kündigen sich Probleme an, wie Microsoft andeutete. So geht man davon aus, dass die Einnahmen aus dem Vertrieb von Inhalten (also Spielen) und Diensten rund um die Xbox im zweiten Quartal um 10 bis 15 Prozent fallen werden. Ob Microsoft auf die Probleme mit weiteren Entlassungen oder einer Umorientierung seiner geschäftlichen Schwerpunkte reagieren wird, ist derzeit noch offen.

Die Gründe für die erwarteten starken Umsatzrückgänge sind vielfältig. Einerseits sorgt der Krieg in der Ukraine natürlich weiterhin für massive Inflation und resultiert so in einer stark gesunkenen Nachfrage. Die PC-Hersteller und ihre Zulieferer sitzen auf vollen Lagern und verschieben immer häufiger die Einführung neuer Produkte. Andererseits war das zweite Quartal des Vorjahres besonders stark, schließlich erzielte Microsoft damals, wie viele andere Technologiefirmen auch, ausgezeichnete Zahlen.

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