Microsofts Geschäfte haben zuletzt merklich an Schwung verloren
Die Geschäfte Microsofts haben spürbar an Schub verloren. Der Umsatz wuchs zuletzt zwar noch, aber mit dem geringsten Wert seit fünf Jahren. Und die Aussichten sind nicht gerade rosig - auch aufgrund der Energiekrise.
Für das letzte Geschäftsquartal vermeldeten die Redmonder jetzt einen Umsatz von 50,1 Milliarden Dollar. Das ist mehr als ursprünglich von den Analysten erwartet, die von lediglich 49,6 Milliarden Dollar ausgingen. Im Jahresvergleich kletterten die Einnahmen somit um 11 Prozent. Über lange Zeit hatte Microsoft hier deutlich höhere Werte erzielt - vor allem auch aufgrund des massiv zulegenden Cloud-Geschäfts. Ausgerechnet dessen Wachstum hat sich allerdings merklich abgeschwächt - nachdem es sich teilweise von Jahr zu Jahr verdoppelt hatte, gibt es nun nur noch ein Plus von rund 20 Prozent.
Die Umsatzentwicklung Microsofts der letzten Jahre
Unter dem Strich blieb Microsoft ein Gewinn von 17,6 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 14 Prozent weniger als im letzten Jahr. Für den Rückgang gibt es verschiedene Gründe. So stiegen vor allem im schwächer wachsenden Cloud-Sektor die Kosten, denn die massiv gestiegenen Energiepreise schlagen hier deutlich auf die Datenzentren als große Verbraucher durch. Aber auch die sinkenden Absatzzahlen im PC-Segment sorgen dafür, dass Microsoft vor allem beim Lizenzvertrieb, in dem gute Margen erreicht werden, Schwächen zeigt. So ging der Umsatz mit Windows um 15 Prozent zurück.
Konzernchef Satya Nadella bleibt allerdings zuversichtlich, dass man letztlich das Beste aus der Situation herausholen kann. "In einer Welt, die mit zunehmendem Gegenwind zu kämpfen hat, ist die digitale Technologie der ultimative Rückenwind", sagte er. Allerdings wird dies kurzfristig trotzdem nicht zu neuen Höhenflügen führen. Die Erwartungen in die Geschäftsentwicklung für das laufende Quartal sind sowohl im Management als auch unter externen Experten etwas gedämpft.
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Die Umsatzentwicklung Microsofts der letzten Jahre
Unter dem Strich blieb Microsoft ein Gewinn von 17,6 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 14 Prozent weniger als im letzten Jahr. Für den Rückgang gibt es verschiedene Gründe. So stiegen vor allem im schwächer wachsenden Cloud-Sektor die Kosten, denn die massiv gestiegenen Energiepreise schlagen hier deutlich auf die Datenzentren als große Verbraucher durch. Aber auch die sinkenden Absatzzahlen im PC-Segment sorgen dafür, dass Microsoft vor allem beim Lizenzvertrieb, in dem gute Margen erreicht werden, Schwächen zeigt. So ging der Umsatz mit Windows um 15 Prozent zurück.
Vielfältige Probleme
Hinzu kommen auch noch diverse andere Schwierigkeiten, die sich durch das Management des Konzerns letztlich kaum beeinflussen lassen. So ist insbesondere der Dollar aktuell im Vergleich zu anderen Währungen wieder relativ stark, was das Auslandsgeschäft schwieriger macht - denn die Kunden dort müssen entsprechend mehr zahlen. Und dies, obwohl sie ohnehin schon mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben, was sich vorwiegend im schwer angeschlagenen Großbritannien zeigt.Konzernchef Satya Nadella bleibt allerdings zuversichtlich, dass man letztlich das Beste aus der Situation herausholen kann. "In einer Welt, die mit zunehmendem Gegenwind zu kämpfen hat, ist die digitale Technologie der ultimative Rückenwind", sagte er. Allerdings wird dies kurzfristig trotzdem nicht zu neuen Höhenflügen führen. Die Erwartungen in die Geschäftsentwicklung für das laufende Quartal sind sowohl im Management als auch unter externen Experten etwas gedämpft.
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