Ex-Roskosmos-Chef Rogosin macht sich mit "Kampfmontur" zum Horst
Dmitri Rogosin, der ehemalige Chef der russischen Weltraumagentur Roskosmos, ist in den ersten Wochen des Krieges gegen die Ukraine durch diverse kontroverse Aussagen aufgefallen. Nun landet er erneut in den Schlagzeilen - weil er sich mit "kriegerischen" Fotos lächerlich macht.
Rogosin hat in den letzten Monaten seiner Amtszeit immer schrillere Attacken gegen den Westen gefahren, das ist selbst den Verantwortlichen in Moskau zu viel geworden und Rogosin musste zurücktreten. Seither ist der Ex-Roskosmos-Chef von der Bildfläche des Westens verschwunden. Nun ist er aber zurück, und zwar auf besondere Weise.
Denn Rogosin kann es nicht lassen, sich als treuer Soldat Putins zu inszenieren. Denn der Politiker, der sich am liebsten in einer Führungsposition in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine sähe, hat sich nun kurzerhand selbst zum Führer eines Freiwilligen-Verbandes im Ukraine-Krieg erklärt. Dieser nennt sich die "Wölfe des Zaren" und laut einem Bericht von Ars Technica ist es Rogosins erklärtes Ziel dort, fortschrittliche Waffentechnologie für die russischen Truppen zu testen und zu liefern.
Denn laut Ars Technica ist seine übertriebene Kampfmontur eher Cosplay als realistisch, weshalb Rogosin den Spott westlicher Experten auf sich zog. Doch auch innerhalb Russlands ist Kritik aufgekommen. Denn Militärkorrespondenten haben sich die Ausrüstung genauer angesehen und kamen zum Schluss, dass diese wesentlich teurer ist als jene, die reguläre russische Truppen bekommen.
Mehr als das: Viele Teile stammen aus westlicher bzw. NATO-Produktion und das kommt innerhalb des Landes alles andere als gut an. Jewgeni Prigoschin, der mächtige Chef der berühmt-berüchtigten Wagner-Gruppe, sagte etwa, dass die Wagner-Soldaten gut darauf trainiert sind, NATO-Ausrüstung zu erkennen und deren Träger umgehend zu töten.
Siehe auch:
Denn Rogosin kann es nicht lassen, sich als treuer Soldat Putins zu inszenieren. Denn der Politiker, der sich am liebsten in einer Führungsposition in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine sähe, hat sich nun kurzerhand selbst zum Führer eines Freiwilligen-Verbandes im Ukraine-Krieg erklärt. Dieser nennt sich die "Wölfe des Zaren" und laut einem Bericht von Ars Technica ist es Rogosins erklärtes Ziel dort, fortschrittliche Waffentechnologie für die russischen Truppen zu testen und zu liefern.
Soldaten-"Cosplay"
Dabei spielt Selbstinszenierung eine große Rolle und Dmitri Rogosin liefert diese auch in beeindruckender Weise ab: Denn über seinen Telegram-Account verbreitete er mehrere Fotos, auf denen er in voller militärischer Kampfmontur zu sehen ist. Diese ist so "perfekt", dass einige genauer hingesehen haben - und sie konnten gleich mehrere Auffälligkeiten entdecken.Denn laut Ars Technica ist seine übertriebene Kampfmontur eher Cosplay als realistisch, weshalb Rogosin den Spott westlicher Experten auf sich zog. Doch auch innerhalb Russlands ist Kritik aufgekommen. Denn Militärkorrespondenten haben sich die Ausrüstung genauer angesehen und kamen zum Schluss, dass diese wesentlich teurer ist als jene, die reguläre russische Truppen bekommen.
Mehr als das: Viele Teile stammen aus westlicher bzw. NATO-Produktion und das kommt innerhalb des Landes alles andere als gut an. Jewgeni Prigoschin, der mächtige Chef der berühmt-berüchtigten Wagner-Gruppe, sagte etwa, dass die Wagner-Soldaten gut darauf trainiert sind, NATO-Ausrüstung zu erkennen und deren Träger umgehend zu töten.
Siehe auch:
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