Fake-Shops für Brennholz:
Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht
Die Temperaturen sinken und angesichts der gestiegenen Kosten für Heizenergie sehen sich viele Verbraucher nach billigen Brennstoffen um. Und hierbei laufen sie schnell Betrügern in die offenen Arme, wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen mitteilt.
Sie bestätigt einen Trend, vor dem es vor einiger Zeit bereits Warnungen aus Österreich gab: Reihenweise Fake-Shops bieten zu vermeintlich günstigen Preisen Brennholz, Pellets und andere Heizenergie-Träger an. Wer hier bestellt, steht in der Regel weiterhin ohne Material da und ist oft auch sein Geld los. Dagegen tun können die offiziellen Stellen relativ wenig.
"Schon in der Coronakrise haben wir gesehen, dass unseriöse Anbieter die Situation für sich ausnutzen. Damals sind Fake-Shops zu Gartenartikeln, Strandkörben und Fahrrädern wie Pilze aus dem Boden geschossen. Jetzt erleben wir das gleiche Phänomen bei Kamin- und Brennholz sowie Holzpellets", erklärte Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. "Die Shops ändern ständig ihren Namen. Wir können daher nur zur Vorsicht raten."
Hellhörig werden sollten die Verbraucher generell, wenn das jeweilige Angebot besonders verlockend klingt. Meist helfe es bereits, den Namen des Shops in eine Suchmaschine einzugeben und nachzuschauen, ob andere Nutzer bereits negative Erfahrungen gemacht haben, raten die Verbraucherschützer. Wenn man erst einmal Opfer der Betrüger hinter den Seiten geworden ist, gibt es nur wenig Chancen, das Geld wiederzubekommen. Denn oft wird es schnell ins Ausland gebracht und der Shop, der dann die Aufmerksamkeit der Strafverfolgungsbehörden auf sich gezogen hat, verschwindet und wird durch das nächste Angebot ersetzt.
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"Schon in der Coronakrise haben wir gesehen, dass unseriöse Anbieter die Situation für sich ausnutzen. Damals sind Fake-Shops zu Gartenartikeln, Strandkörben und Fahrrädern wie Pilze aus dem Boden geschossen. Jetzt erleben wir das gleiche Phänomen bei Kamin- und Brennholz sowie Holzpellets", erklärte Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. "Die Shops ändern ständig ihren Namen. Wir können daher nur zur Vorsicht raten."
Verfolgung meist erfolglos
Beispiele für aktuelle Fake-Shops seien Buhler-Energie.com und Bitterlich-Brennholz.com. Beide Webseiten sind gut gemacht und haben ein vollständiges Impressum. "Bei genauerer Prüfung fällt jedoch auf, dass die Seiten nicht in Deutschland gehostet werden, erst seit kurzer Zeit online sind und zudem bereits mehrfach als Fake-Shops gelistet wurden", führt die Verbraucherzentrale aus.Hellhörig werden sollten die Verbraucher generell, wenn das jeweilige Angebot besonders verlockend klingt. Meist helfe es bereits, den Namen des Shops in eine Suchmaschine einzugeben und nachzuschauen, ob andere Nutzer bereits negative Erfahrungen gemacht haben, raten die Verbraucherschützer. Wenn man erst einmal Opfer der Betrüger hinter den Seiten geworden ist, gibt es nur wenig Chancen, das Geld wiederzubekommen. Denn oft wird es schnell ins Ausland gebracht und der Shop, der dann die Aufmerksamkeit der Strafverfolgungsbehörden auf sich gezogen hat, verschwindet und wird durch das nächste Angebot ersetzt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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