Durchbruch bei der Kernfusion bestätigt, die Zündung ist gelungen

Neue Untersuchungen feiern jetzt den Durchbruch bei der Fu­si­ons­ener­gie, doch die Kontroverse bleibt bestehen: Das Law­rence Li­ver­more Na­tio­nal Laboratory hat bekannt gegeben, dass ih­nen erst­mals ei­ne Zün­dung bei der Kern­fu­si­on ge­glückt sei. Solche Meldungen gab es aber schon mehrfach, doch sie haben sich bisher nie bestätigt. Genau das soll jetzt aber anders sein, zumindest, wenn man die ersten Medienberichte über die geglückte Kernfusions-Zündung verfolgt.

Erfolg im August 2021

Das Lawrence Livermore National Laboratory hatte dazu vor über einem Jahr am 8. August 2021 sein Experiment gestartet. Damals wurde mithilfe von 192 Laserstrahlen weit mehr Energie, als das gesamte Stromnetz der USA liefert, in eine kleine Goldkapsel "gepumpt", um für den Bruchteil einer Sekunde das gleiche thermonukleare Feuer, das auch die Sonne antreibt, zu entfachen.


Nach dem durchgeführten Experiment ging es erst einmal zurück an den Computer, um alle Aufzeichnungen auszuwerten. Jetzt gibt es drei neuen Veröffentlichungen - eine davon in Physical Review Letters und zwei in Physical Review E - in denen behauptet wird, dass die Forscher die "Zündung" erreicht haben. Das wäre der entscheidende Schritt, der beweist, dass eine kontrollierte Kernfusion möglich ist.

1,9 Megajoule Energie

Die Definition des Begriffs "Zündung" variiert jedoch bei den Wissenschaftlern in dem Fusions-Kontext, sodass nun über die Auswertung gestritten wird. Das Experiment vom August 2021 benötigte 1,9 Megajoule Energie, um eine Fusionsreaktion in einem kleinen, gefrorenen Pellet aus Wasserstoffisotopen in Gang zu setzen und setzte 1,3 Megajoule Energie frei, was etwa 70 Prozent der in das Experiment eingebrachten Energie entspricht. Mit anderen Worten: Es wurde eine Leistung von mehr als einer Billiarde Watt freigesetzt, wenn auch nur für einen Bruchteil einer Sekunde.

"Der Rekordschuss war ein großer wissenschaftlicher Fortschritt in der Fusionsforschung, der beweist, dass die Zündung der Fusion im Labor an der NIF möglich ist", sagte Omar Hurricane, leitender Wissenschaftler des Fusionsprogramms des Lawrence Livermore National Laboratory, in einer Erklärung. "Es ist extrem aufregend, einen 'Existenzbeweis' für die Zündung im Labor zu haben", so Hurricane weiter. "Wir arbeiten in einem Bereich, den seit dem Ende der Atomtests kein Forscher mehr betreten hat, und das ist eine unglaubliche Chance, unser Wissen zu erweitern, während wir weiter Fortschritte machen." Das Experiment ist allerdings noch weit von einem nachhaltigen und kontrollierten Fusionskraftwerk entfernt. Infografik Stromerzeugung: Folgekosten von Atomstrom am höchstenStromerzeugung: Folgekosten von Atomstrom am höchsten Siehe auch:

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