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17 Minuten bei 70 Mio. Grad:
China schafft neuen Kernfusions-Rekord
Chinesische Kernfusions-Forscher können zum Ende des letzten Jahres noch einmal richtig strahlen. Im Tokamak-Reaktor EAST konnte eine kontinuierliche Temperatur von fast 70 Millionen Grad über mehr als 17 Minuten gehalten werden. Ein neuer Weltrekord.
EAST schafft 70 Mio. Grad...
...für über 17 Minuten
Das Institut für Plasmaphysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (ASIPP) vermeldet jetzt einen neuen Weltrekord für die Pulslänge in ihrem experimentellen Reaktor. Pünktlich zum Jahresende konnte am Experimental Advanced Superconducting Tokamak (EAST) ein "kontinuierlicher Hochtemperatur-Plasmabetrieb" für genau 1.056 Sekunden aufrechterhalten werden - also deutlich über 17 Minuten.
"Der stabile Plasmabetrieb wurde 1.056 Sekunden lang bei einer Temperatur von fast 70 Millionen Grad Celsius aufrechterhalten", so der für die Experimente verantwortliche Wissenschaftler Gong Xianzu laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhuanet (via heise). Wie das Institut für Plasmaphysik in seiner Veröffentlichung schreibt, folgt man mit Erreichen der neuen Bestmarke dem Ziel, die Grenzen für den Betrieb von Tokamak-Reaktoren auszuloten.
Kernfusion kommt mal wieder ein paar Schritte näher
Die "künstliche Sonne", Kernfusion gezähmt auf der Erde, ist ein Traum, der nie so ganz wahr zu werden scheint. Kein Grund, sich nicht trotzdem immer wieder über neue Wasserstandsmeldungen aus der Wissenschaftsgemeinde zu freuen.
EAST schafft 70 Mio. Grad...
...für über 17 Minuten
Das Institut für Plasmaphysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (ASIPP) vermeldet jetzt einen neuen Weltrekord für die Pulslänge in ihrem experimentellen Reaktor. Pünktlich zum Jahresende konnte am Experimental Advanced Superconducting Tokamak (EAST) ein "kontinuierlicher Hochtemperatur-Plasmabetrieb" für genau 1.056 Sekunden aufrechterhalten werden - also deutlich über 17 Minuten.
"Der stabile Plasmabetrieb wurde 1.056 Sekunden lang bei einer Temperatur von fast 70 Millionen Grad Celsius aufrechterhalten", so der für die Experimente verantwortliche Wissenschaftler Gong Xianzu laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhuanet (via heise). Wie das Institut für Plasmaphysik in seiner Veröffentlichung schreibt, folgt man mit Erreichen der neuen Bestmarke dem Ziel, die Grenzen für den Betrieb von Tokamak-Reaktoren auszuloten.
Alles für ITER
"In den vergangenen 15 Betriebsjahren hat EAST einen Plasmabetrieb mit 1 Megampere, 160 Millionen Grad und 1.056 Sekunden erreicht. Mit diesen Meilensteinen wurde eine solide wissenschaftliche und experimentelle Grundlage für die Erforschung der Fusionsenergie geschaffen", so die Forscher stolz über die Rekorde, die sie in der Vergangenheit aufgestellt haben. Neben einem Eintrag in die Rekord-Bücher liefert EAST mit seinen Experimenten wichtige Erkenntnisse für das weltweit ambitionierteste Kernfusionsprojekt ITER.Siehe auch:
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