Nordkoreanische Hacker erbeuten über eine Milliarde Krypto-Dollar
Die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus gehört zu den erfolgreichsten Diebesbanden weltweit. Eine Analyse ihrer Aktivitäten zeigt jetzt, dass sie in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit mehr als eine Milliarde Dollar für das Regime erbeuten werden.
Das geht aus einem Bericht von CryptoMonday hervor. Die Kryptogeld-Plattform CryptoMonday hat dafür die jüngst bekannt gewordenen Cyberangriffe analysiert, die in Verbindung mit Diebstahl von Kryptowährungen standen.
Dabei kam heraus, dass allein die Gruppe nordkoreanischer Hacker in diesem Jahr für den Diebstahl von über 1 Milliarde Dollar verantwortlich sein wird - wobei der Schaden letztendlich auch sehr viel höher ausfallen könnte. Experten zufolge steht die Lazarus-Gruppe unter dem Kommando des Reconnaissance General Bureau, das zum nordkoreanischen Militärgeheimdienst gehört.
Der Diebstahl von mehr als einer Milliarde Dollar ist der Höhepunkt verschiedener Angriffe. Allein 100 Millionen Dollar sollen sie bei dem Zugriff auf die kalifornische Blockchain Harmony erbeutet haben. Der Bericht besagt auch, dass diese Cyber-Diebstähle etwa 60 Prozent aller gestohlenen Vermögenswerte im Jahr 2022 ausmachen werden.
Dadurch wird es für das Land schwieriger, von den gestohlenen Vermögenswerten zu profitieren. Dabei fließen die Diebstähle in das Raketenprogramm Pjöngjangs, das allein in diesem Jahr bereits rund 650 Millionen Dollar gekostet haben soll. Experten befürchten, dass Pjöngjang auf andere Mittel zur Finanzierung seines Raketenprogramms zurückgreifen könnte, wenn die Kryptokrise anhält.
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Dabei kam heraus, dass allein die Gruppe nordkoreanischer Hacker in diesem Jahr für den Diebstahl von über 1 Milliarde Dollar verantwortlich sein wird - wobei der Schaden letztendlich auch sehr viel höher ausfallen könnte. Experten zufolge steht die Lazarus-Gruppe unter dem Kommando des Reconnaissance General Bureau, das zum nordkoreanischen Militärgeheimdienst gehört.
Lazarus steckt hinter vielen Angriffen und Erpressungen
Die Gruppe ist dafür bekannt, dass sie seit Jahren vielfältige Angriffe durchführt. Das Hacken ausländischer Banken, die WannaCry-Ransomware-Angriffe und der Angriff auf Sony Pictures tragen die Handschrift von Lazarus.Der Diebstahl von mehr als einer Milliarde Dollar ist der Höhepunkt verschiedener Angriffe. Allein 100 Millionen Dollar sollen sie bei dem Zugriff auf die kalifornische Blockchain Harmony erbeutet haben. Der Bericht besagt auch, dass diese Cyber-Diebstähle etwa 60 Prozent aller gestohlenen Vermögenswerte im Jahr 2022 ausmachen werden.
Jonathan Merry, CEO von CryptoMonday, äußerte sich zu den Daten:
"Die Lazarus Group ist heute eines der aktivsten Cybercrime-Syndikate der Welt. Die Gruppe kümmert sich um viele von der nordkoreanischen Regierung gesponserte Hacks auf Krypto-Börsen. Die Lazarus-Gruppe arbeitet nicht allein. Bislang hat Lazarus insgesamt 1 Milliarde Dollar in Bitcoin gehackt. Blender.io agiert als ein Partner der Lazarus-Gruppe. Es geht um die Wäsche von Geldern, die von der Lazarus-Gruppe und anderen nordkoreanischen Partnern gestohlen wurden."
"Die Lazarus Group ist heute eines der aktivsten Cybercrime-Syndikate der Welt. Die Gruppe kümmert sich um viele von der nordkoreanischen Regierung gesponserte Hacks auf Krypto-Börsen. Die Lazarus-Gruppe arbeitet nicht allein. Bislang hat Lazarus insgesamt 1 Milliarde Dollar in Bitcoin gehackt. Blender.io agiert als ein Partner der Lazarus-Gruppe. Es geht um die Wäsche von Geldern, die von der Lazarus-Gruppe und anderen nordkoreanischen Partnern gestohlen wurden."
Markt-Schwankungen
Allerdings steht der Kryptomarkt derzeit unter einem schlechten Stern, sodass ein Umdenken der Nordkoreaner erfolgen könnte. Der jüngste Einbruch der Kryptomärkte hat das erbeutete Vermögen Nordkoreas in Höhe von vielen Millionen von Dollar vernichtet.Dadurch wird es für das Land schwieriger, von den gestohlenen Vermögenswerten zu profitieren. Dabei fließen die Diebstähle in das Raketenprogramm Pjöngjangs, das allein in diesem Jahr bereits rund 650 Millionen Dollar gekostet haben soll. Experten befürchten, dass Pjöngjang auf andere Mittel zur Finanzierung seines Raketenprogramms zurückgreifen könnte, wenn die Kryptokrise anhält.
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