Krypto-Crash kostet Nordkorea viele (gestohlene) Millionen Dollar
Es ist kein großes Geheimnis, dass Nordkorea Hacking zu einer wichtigen Stütze gemacht hat. Das betrifft nicht nur traditionelle Spionage, sondern auch Erpressung mit Ransomware und anderem Cybercrime. Doch das gestohlene Krypto-Geld hat zuletzt massiv an Wert verloren.
Auch wenn es Anhänger von Kryptowährungen bestreiten bzw. nicht wahrhaben wollen: Bitcoin und Co. werden auch(!) gerne von Kriminellen verwendet. Denn natürlich wird nicht mit Kreditkarte bezahlt, wenn man sich von einer Ransomware freikaufen will.
Selbst Staaten mischen in diesem Geschäft mit und kaum jemand ist so aktiv und skrupellos wie Nordkorea. Das liegt unter anderem an den weitreichenden Sanktionen, die gegen das Land seit Jahrzehnten aufrecht sind, staatlich gesteuertes Hacken hat sich deshalb als bedeutender Wirtschaftszweig etabliert.
Die New Yorker Blockchain-Analysefirma Chainalysis beobachtet einige ältere, nicht "gewaschene" Kryptobestände. Dazu zählen Gelder, die in 49 Hacks zwischen 2017 und 2021 gestohlen wurden. Diese sind seit Anfang des Jahres von 170 Millionen Dollar auf 65 Millionen Dollar gesunken. Andere Kryptogeld-Reserven sollen sogar rund 80 bis 85 Prozent an Wert verloren haben.
Nordkorea dementiert die Ransomware-Vorwürfe kategorisch und bezeichnet diese offiziell als "Fake-News" und "US-Propaganda". In der Branche und auch Hacker-Szene ist es aber ein offenes Geheimnis, dass Nordkorea auf diese Weise u. a. seine Waffenprogramme finanziert.
Siehe auch:
Selbst Staaten mischen in diesem Geschäft mit und kaum jemand ist so aktiv und skrupellos wie Nordkorea. Das liegt unter anderem an den weitreichenden Sanktionen, die gegen das Land seit Jahrzehnten aufrecht sind, staatlich gesteuertes Hacken hat sich deshalb als bedeutender Wirtschaftszweig etabliert.
Viele Millionen Dollar sind weg
Doch wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, "leidet" dieser Wirtschaftszweig aktuell. Denn der Absturz der Kryptowährungen, der etwa Anfang Mai begonnen hat, dürfte der Diktatur von Kim Jong-un Millionen und vielleicht sogar Milliarden Dollar gekostet haben. Das genaue Ausmaß der Hacking- und Ransomware-Kampagnen Nordkoreas ist unklar, im März soll die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus bei einem Angriff aber gleich 615 Millionen Dollar erbeutet haben.Die New Yorker Blockchain-Analysefirma Chainalysis beobachtet einige ältere, nicht "gewaschene" Kryptobestände. Dazu zählen Gelder, die in 49 Hacks zwischen 2017 und 2021 gestohlen wurden. Diese sind seit Anfang des Jahres von 170 Millionen Dollar auf 65 Millionen Dollar gesunken. Andere Kryptogeld-Reserven sollen sogar rund 80 bis 85 Prozent an Wert verloren haben.
Nordkorea dementiert die Ransomware-Vorwürfe kategorisch und bezeichnet diese offiziell als "Fake-News" und "US-Propaganda". In der Branche und auch Hacker-Szene ist es aber ein offenes Geheimnis, dass Nordkorea auf diese Weise u. a. seine Waffenprogramme finanziert.
Siehe auch:
- Hat Nordkorea geholfen: Ethereum-Entwickler muss in den Knast
- Nordkorea: Geklaute Kryptowerte finanzieren Raketen-Forschung
- Nordkoreanische Hacker nutzen Windows Update und GitHub für Angriff
- Nordkorea: Squid Game zeigt, dass Kapitalismus nicht funktioniert
- Nordkorea hackt Atomforschung von Südkorea über VPN-Schwachstelle
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