Steam greift ein: Schluss mit irreführender Werbung und Wertungen
Nicht selten bewerben Entwickler ihre Spiele auf Steam mit teils unbestätigten Award-Logos, Rabattaktionen und Co. Dieser oftmals irreführenden Werbung will Valve nun einen Riegel vorschieben. Ab dem 1. September werden die Richtlinien für so genannte Showkapseln angepasst.
Um für möglichst viel Aufmerksamkeit zu sorgen, haben Entwickler und Publisher in der Vergangenheit vor allem das Bildmaterial von Spielen genutzt, um mehr oder weniger relevante Awards (z.B. "Spiel des Jahres") und irreführende 10/10-Wertungen vergleichsweise unbekannter Medien als Werbemittel zu nutzen. Versierte Spieler erkennen diese dubiosen Methoden zwar schnell, Otto Normalverbraucher allerdings könnten sich von ihnen blenden lassen. Aus diesem Grund schreitet Steam-Betreiber Valve nun ein.
Schluss mit Wertungen und Rabatthinweisen auf den Teaserbildern von Steam-Spielen
Ebenso sieht Valve die Aktualität und Sprache als Problem: "Einige Kapseln enthalten Bewertungen aus Rezensionen, die nicht länger aktuell sind. Des Weiteren werden diese zusätzlichen Texte zumeist nur in englischer Sprache präsentiert und schließen somit den Großteil des internationalen Steam-Publikums aus." Gleichzeitig verweist der Betreiber auf speziell eingeführte Bereiche innerhalb der Shopseite von Spielen, die für Zitate, Bewertungsergebnisse und Sonderauszeichnungen der Presse angedacht und gekennzeichnet sind.
Die Bewerbung von Rabattaktionen, wie den Steam-Sales, wird auf dem Bildmaterial für Showkapseln allerdings weiterhin möglich sein, wenn auch nur über temporäre Artworks, die maximal für die Dauer von einem Monat geschaltet werden dürfen. Knapp fünf Woche haben Entwickler und Publisher nun Zeit, die neuen Richtlinien umzusetzen. Wer nicht mitzieht, dem drohen eine eingeschränkte Sichtbarkeit im Shop und der mögliche Ausschluss von zukünftigen Steam-Aktionen.
Siehe auch:
Schluss mit Wertungen und Rabatthinweisen auf den Teaserbildern von Steam-Spielen
"Unsere Richtlinien waren nicht eindeutig genug", daher...
Ab dem 1. September 2022 werden Bewertungen, Auszeichnungstitel, Rabatthinweise und sonstige irreführende Texte aus den Showkapseln der Plattform verbannt. Diese finden sich unter anderem als grafische Aufmacher im Steam-Shop (siehe Screenshot) oder in den beliebten "Angesagt"-Listen. Kritik an dieser Art der Werbung wird von Steam allerdings nur zwischen den Zeilen ausgeübt. In erster Linie soll es um die bessere Darstellung von Spiel-Logos gehen, die durch zusätzliche Hinweise zu klein ausfallen könnten.Ebenso sieht Valve die Aktualität und Sprache als Problem: "Einige Kapseln enthalten Bewertungen aus Rezensionen, die nicht länger aktuell sind. Des Weiteren werden diese zusätzlichen Texte zumeist nur in englischer Sprache präsentiert und schließen somit den Großteil des internationalen Steam-Publikums aus." Gleichzeitig verweist der Betreiber auf speziell eingeführte Bereiche innerhalb der Shopseite von Spielen, die für Zitate, Bewertungsergebnisse und Sonderauszeichnungen der Presse angedacht und gekennzeichnet sind.
Die Bewerbung von Rabattaktionen, wie den Steam-Sales, wird auf dem Bildmaterial für Showkapseln allerdings weiterhin möglich sein, wenn auch nur über temporäre Artworks, die maximal für die Dauer von einem Monat geschaltet werden dürfen. Knapp fünf Woche haben Entwickler und Publisher nun Zeit, die neuen Richtlinien umzusetzen. Wer nicht mitzieht, dem drohen eine eingeschränkte Sichtbarkeit im Shop und der mögliche Ausschluss von zukünftigen Steam-Aktionen.
Siehe auch:
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- Zocken im E-Auto: Elon Musk kündigt Steam-Spiele für Teslas an
- Umfassendes Crossplay zwischen Steam & Epic Games Store kommt
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