Gewaltige Sonneneruption macht sich auf der Erde bemerkbar
Eine der bisher umfassendsten Sonneneruptionen konnte in den vergangenen Stunden verzeichnet werden. Erste Folgen waren auf der Erde bereits spürbar, die eigentlichen Einflüsse eines Sonnensturms werden aber erst noch erwartet.
Der wachsende Sonnenfleck AR3032 ist regelrecht explodiert und schleuderte über acht Stunden hinweg große Mengen an Partikeln aus dem Plasma der Sonne ins All. Zwei Sonden konnten das Ereignis über den gesamten Zeitraum hinweg aufnehmen. Allerdings steht die Erde nicht komplett in der Schussrichtung, so dass wir von den heftigsten Folgen verschont bleiben, trotzdem sind die Auswirkungen spürbar.
Ein Ausbruch ultravioletter Strahlung hat die Erde bereits getroffen. Diese sorgte für eine deutliche Ionisierung der oberen Atmosphäreschichten über Japan und Südasien. Dort kam es infolgedessen zu einem Blackout auf den Frequenzen des Kurzwellen-Funks. Mehr als eine Stunde lang konnten Funker den Höhepunkt der Entwicklung auf den Bändern unter 30 Megahertz deutlich verfolgen.
Da die Teilchen sich nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, treffen sie deutlich später auf Höhe des Erdorbits ein als das ultraviolette Licht. Ab morgen sei mit spürbaren Effekten zu rechnen, diese können dann durchaus einige Tage andauern. Für gewöhnlich bedeutet dies aber vor allem, dass Satelliten-Betreiber ihre Systeme im Blick behalten und teilweise in sichere Modi umschalten müssen.
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Ein Ausbruch ultravioletter Strahlung hat die Erde bereits getroffen. Diese sorgte für eine deutliche Ionisierung der oberen Atmosphäreschichten über Japan und Südasien. Dort kam es infolgedessen zu einem Blackout auf den Frequenzen des Kurzwellen-Funks. Mehr als eine Stunde lang konnten Funker den Höhepunkt der Entwicklung auf den Bändern unter 30 Megahertz deutlich verfolgen.
Ab morgen kommen die Partikel
Deutlich größere Effekte bringt normalerweise der mit solchen Ereignissen verbundene koronale Massenauswurf (CME) mit sich. Dieser konnte vom Solar and Heliospheric Observatory (SOHO) und vom Solar Dynamics Observatory (SDO) beobachtet werden. Die beiden Sonden beobachten die Sonne und ihre Korona bereits seit vielen Jahren. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat aufgrund der von den Systemen erfassten Daten bereits eine Warnung herausgegeben, da die Teilchenströme wahrscheinlich geomagnetische Stürme auslösen.Da die Teilchen sich nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, treffen sie deutlich später auf Höhe des Erdorbits ein als das ultraviolette Licht. Ab morgen sei mit spürbaren Effekten zu rechnen, diese können dann durchaus einige Tage andauern. Für gewöhnlich bedeutet dies aber vor allem, dass Satelliten-Betreiber ihre Systeme im Blick behalten und teilweise in sichere Modi umschalten müssen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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