Nachgerechnet: Die 100 billionste Stelle der Zahl Pi ist jetzt bekannt
Die massiv gestiegenen Rechenkapazitäten sorgen für eine dichte Abfolge bei der Berechnung der Kreiszahl Pi. Google-Forscher beanspruchen jetzt einen neuen Erfolg für sich, indem sie einen weiteren großen Meilenstein geschafft haben.
Emma Haruka Iwao und ihre Kollegen haben in sich in den letzten Jahren bereits ein Rennen mit mehreren anderen Mathematiker-Teams auf der Welt geliefert und konnten schon mehrfach neue Rekorde vorweisen. Jetzt haben sie Pi erstmals auf eine Genauigkeit von 100 Billionen Nachkommastellen berechnet. Ihr letzter Rekord wurde 2019 noch mit 31,4 Billionen Stellen publiziert, allerdings folgte unter anderem eine Gruppe aus der Schweiz im vergangenen Jahr mit der Meldung von 82,8 Billionen Stellen.
Der jüngste Rekord Iwaos konnte nun durch die Prüfer von Guinness World Records bestätigt werden. Die Google-Mitarbeiter stehen damit an einer durchaus hervorgehobenen Position in einer langen Reihe von Wissenschaftlern, die sich seit inzwischen mehr als zwei Jahrtausenden mit der Annäherungen an die Zahl Pi beschäftigen. Iwao verwies dabei auf den Informatiker Donald Knuth, der in seinem Standardwerk "The Art of Computer Programming" feststellte: "Der menschliche Fortschritt im Rechnen wurde traditionell an der Anzahl der Dezimalstellen von Pi gemessen."
Wenn man Pi in der nun bekannten Genauigkeit mit einer Stelle pro Sekunde vorlesen wollte, wäre man immerhin 3,1 Millionen Jahre beschäftigt. Und wer noch etwas Party-Wissen für das nächste Grillfest am Wochenende benötigt: Die 100 billionste Stelle von Pi lautet 0.
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Der jüngste Rekord Iwaos konnte nun durch die Prüfer von Guinness World Records bestätigt werden. Die Google-Mitarbeiter stehen damit an einer durchaus hervorgehobenen Position in einer langen Reihe von Wissenschaftlern, die sich seit inzwischen mehr als zwei Jahrtausenden mit der Annäherungen an die Zahl Pi beschäftigen. Iwao verwies dabei auf den Informatiker Donald Knuth, der in seinem Standardwerk "The Art of Computer Programming" feststellte: "Der menschliche Fortschritt im Rechnen wurde traditionell an der Anzahl der Dezimalstellen von Pi gemessen."
Fast ein halbes Jahr
Um die nun erreichte Genauigkeit von Pi zu errechnen, konnte die Google-Mitarbeiterin ihr eigens dafür geschriebenes Programm auf freien Kapazitäten der Cloud-Datenzentren ihres Arbeitgebers laufen lassen. Und obwohl dort durchaus beachtliche Ressourcen verfügbar sind, dauerte die Arbeit insgesamt 157 Tage, 23 Stunden, 31 Minuten und 7,651 Sekunden. Währenddessen wurden 82.000 Terabyte Daten verarbeitet.Wenn man Pi in der nun bekannten Genauigkeit mit einer Stelle pro Sekunde vorlesen wollte, wäre man immerhin 3,1 Millionen Jahre beschäftigt. Und wer noch etwas Party-Wissen für das nächste Grillfest am Wochenende benötigt: Die 100 billionste Stelle von Pi lautet 0.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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