Millennium-Problem der Mathematik soll zufällig gelöst worden sein
Der britische Mathematiker Sir Michael Atiyah will in seinem hohen Alter von nunmehr 89 Jahren eher zufällig auf eine Lösung eines der größten Probleme der Mathematik gestoßen sein. Während eines Vortrags vor dem Heidelberg Laureate Forum präsentierte er dem staunenden Publikum einen Beweis für die Riemannsche Vermutung.
Die fragliche Funktion wurde vor über 160 Jahren von Bernhard Riemann aufgestellt. Da sie für seine damalige Arbeit aber nur eine Nebensache darstellte, blieb er einen Beweis schuldig. Einen solchen konnte bisher aber auch sonst niemand liefern. Alle entsprechenden Veröffentlichungen wurden letztlich widerlegt. Ein Hinweis darauf, dass die Annahme Riemanns stimmt, ist allerdings die Tatsache, dass Billionen von Fällen, die man mit Supercomputern berechnen ließ, immer die erwarteten Ergebnisse bringen. Ein solches Durchprobieren ist aber eben kein mathematischer Beweis.
Einen solchen hätte man aber auch aus praktischen Erwägungen gern, denn die Riemannsche Vermutung ist quasi ein Wegweiser, mit dem sich zuverlässig sehr große Primzahlen finden lassen. Und diese werden unter anderem für diverse Kryptographie-Verfahren benötigt. Aber auch allein der Wunsch nach klaren Verhältnissen sorgte dafür, dass die Riemannsche Vermutung zur Jahrtausendwende als eines der sieben großen Probleme der Mathematik aufgeführt wurde, für deren Lösung jeweils eine Million Dollar ausgelobt sind.
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Man kann sich vorstellen, dass dies die Mathematiker noch einmal zusätzlich anstachelt, einen Beweis zu finden. Umso verblüffter reagierten das Fachpublikum nun, als Atiyah ankündigte, einen solchen gleich so einfach darzulegen, dass auch die anwesenden Studenten ihn verstünden. Niedergeschrieben war sein Werk dann auch auf einer einzigen Folie.
Dass Atiyah grundsätzlich einer der Menschen sein kann, dem solch ein Meisterstück gelingt, ist durchaus klar - immerhin wurde der Wissenschaftler schon mit dem Abelpreis und auch der Fields-Medaille ausgezeichnet. Beide werden gern als das Äquivalent der Mathematik zum Nobelpreis betrachtet. Trotzdem bleibt die Fachwelt angesichts der Umstände derzeit noch skeptisch. Ob Atiyahs Beweis einer tiefgehenden Analyse standhält, wird sich erst in den kommenden Monaten oder Jahren zeigen.
Siehe auch: Die 50. Mersenne-Primzahl ist gefunden - sie ist über 23 Megabyte groß
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Einen solchen hätte man aber auch aus praktischen Erwägungen gern, denn die Riemannsche Vermutung ist quasi ein Wegweiser, mit dem sich zuverlässig sehr große Primzahlen finden lassen. Und diese werden unter anderem für diverse Kryptographie-Verfahren benötigt. Aber auch allein der Wunsch nach klaren Verhältnissen sorgte dafür, dass die Riemannsche Vermutung zur Jahrtausendwende als eines der sieben großen Probleme der Mathematik aufgeführt wurde, für deren Lösung jeweils eine Million Dollar ausgelobt sind.
Auf YouTube ansehenMan kann sich vorstellen, dass dies die Mathematiker noch einmal zusätzlich anstachelt, einen Beweis zu finden. Umso verblüffter reagierten das Fachpublikum nun, als Atiyah ankündigte, einen solchen gleich so einfach darzulegen, dass auch die anwesenden Studenten ihn verstünden. Niedergeschrieben war sein Werk dann auch auf einer einzigen Folie.
Wollte eigentlich den Physikern helfen
Wie der Mathematiker ausführte, hatte er sich eigentlich gar nicht mit dem Problem befasst. Vor einiger Zeit diskutierte er aber mit Physikern, wie die ebenfalls nicht ganz triviale Feinstrukturkonstante beschrieben werden könnte. Bei der Suche nach einer Herleitung für diese, sei er letztlich auf eine Funktion gestoßen, mit der ein Widerspruchsbeweis für die Riemannsche Vermutung gelingen kann.Dass Atiyah grundsätzlich einer der Menschen sein kann, dem solch ein Meisterstück gelingt, ist durchaus klar - immerhin wurde der Wissenschaftler schon mit dem Abelpreis und auch der Fields-Medaille ausgezeichnet. Beide werden gern als das Äquivalent der Mathematik zum Nobelpreis betrachtet. Trotzdem bleibt die Fachwelt angesichts der Umstände derzeit noch skeptisch. Ob Atiyahs Beweis einer tiefgehenden Analyse standhält, wird sich erst in den kommenden Monaten oder Jahren zeigen.
Siehe auch: Die 50. Mersenne-Primzahl ist gefunden - sie ist über 23 Megabyte groß
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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