Eric Schmidt: "Soziale Netzwerke sind Verstärker für Idioten"
Der ehemalige Google-CEO und -Manager Eric Schmidt war schon immer für markige Sprüche zu haben, seit seinem Abgang bei Alphabet Inc. ist er aber nicht mehr ganz so oft in den Medien zu finden. Nun ist er aber zurück und das mit einer Aussage, die "Schmidt-würdig" ist.
Eric Schmidt war bis 2015 Executive Chairman beim Suchmaschinenkonzern aus Mountain View und wechselte dann zur Mutterholding Alphabet. Anfang 2020 hat er den Konzern dann endgültig verlassen (ist aber nach wie vor einer der größten Anteilseigner) und konzentriert sich auf seine Tätigkeit als Berater sowie Professor an der Universität Stanford.
Schmidt sprach natürlich auch über die aktuelle Kartellklage gegen Google, meinte aber auch, dass er den Wunsch nach mehr Regulierung nachvollziehen könne: "Der Kontext von sozialen Netzwerken, die als Verstärker für Idioten und Verrückte dienen, ist nicht das, was wir beabsichtigt haben", sagte Schmidt. "Wenn sich die Branche nicht auf wirklich clevere Weise zusammenreißt, wird es neue Regulierungen geben."
Der ehemalige Google-Manager weiß sicherlich, wovon er spricht, denn Schmidt war seinerzeit maßgeblich für die Übernahme von YouTube verantwortlich. Mit "Verstärker für Idioten" meint Schmidt zweifellos Menschen wie Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner. Gegen diese und andere gehen YouTube, Facebook und Twitter zwar zuletzt verstärkt vor, über den Erfolg kann man aber geteilter Meinung sein.
Soziale Medien sind selbst an mehr Regulierung schuld
Dennoch ist er ein beliebter Interview-Partner und das nicht nur, weil er das Internet-Geschäft bestens kennt, sondern auch, weil er gerne die Themen recht blumig umschreibt bzw. Klartext spricht. Aktuell wurde er laut Bloomberg zum Zustand des Internets befragt und Schmidt meinte, dass die "Exzesse" der sozialen Medien aller Wahrscheinlichkeit die stärkere Regulierung von Internet-Plattformen zur Folge haben werden.Schmidt sprach natürlich auch über die aktuelle Kartellklage gegen Google, meinte aber auch, dass er den Wunsch nach mehr Regulierung nachvollziehen könne: "Der Kontext von sozialen Netzwerken, die als Verstärker für Idioten und Verrückte dienen, ist nicht das, was wir beabsichtigt haben", sagte Schmidt. "Wenn sich die Branche nicht auf wirklich clevere Weise zusammenreißt, wird es neue Regulierungen geben."
Der ehemalige Google-Manager weiß sicherlich, wovon er spricht, denn Schmidt war seinerzeit maßgeblich für die Übernahme von YouTube verantwortlich. Mit "Verstärker für Idioten" meint Schmidt zweifellos Menschen wie Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner. Gegen diese und andere gehen YouTube, Facebook und Twitter zwar zuletzt verstärkt vor, über den Erfolg kann man aber geteilter Meinung sein.
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