Bafin: Finanzaufsicht warnt vor Krypto-Tipps in sozialen Netzwerken
In vielen sozialen Netzwerken werden Anlagetipps zu Kryptowährungen wie Bitcoin verbreitet. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen jedoch um spekulative Ratschläge. Die Finanzaufsicht Bafin hat Privatanleger nun vor solchen Tipps gewarnt und auf die Risiken hingewiesen.
Die Finanzaufsicht mahnt, dass Investitionen in Kryptowährungen sehr spekulativ sind und Privatanleger das Risiko nicht außer Acht lassen sollten. Im schlimmsten Fall ist es möglich, dass ein Anleger das eingezahlte Geld komplett verliert. Da die Kryptowährungen nicht reguliert werden, unterliegen die Werte großen Schwankungen. Vor allem neue und noch unbekanntere Coins können jederzeit schnell an Wert verlieren und zum Totalverlust führen.
Infografik Bitcoin, Ethereum & Co.: Drei Billionen US-Dollar in Kryptowährung
Sieben Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, dass es Ratschläge für das "schnelle Geld" nur über soziale Netzwerke gibt. Deshalb rät die Bafin privaten Anlegern, die Seriosität der Urheber solcher Tipps genau zu prüfen. Dabei sollte die Anzahl der Follower, Likes und Kommentare keine ausschlaggebende Rolle spielen. Positive Kommentare mit vermeintlichen Erfolgen können erfunden und gekauft worden sein. Wenn das "sichere, schnelle Geld" versprochen wird, sollten Anleger skeptisch sein, da grundsätzlich von Betrug auszugehen ist.
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Viele Tippgeber sind nicht seriös
In sozialen Netzwerken gibt es nicht nur Posts mit seriösen Informationen. Viele Anlagetipps basieren auf falschen oder nur teilweise richtigen Darstellungen. Zahlreiche Influencer haben selbst nur wenig Ahnung von Finanzprodukten und profitieren sogar davon, wenn sich Nutzer für ein Investment entscheiden. Einer Umfrage der Bafin zufolge haben 20 Prozent der Befragten angegeben, sich auf Plattformen wie YouTube und Facebook über Finanzprodukte zu informieren. Etwa 17 Prozent sollen bereits Anlagetipps umgesetzt haben, ohne zuvor auf andere Quellen zurückgegriffen zu haben.Sieben Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, dass es Ratschläge für das "schnelle Geld" nur über soziale Netzwerke gibt. Deshalb rät die Bafin privaten Anlegern, die Seriosität der Urheber solcher Tipps genau zu prüfen. Dabei sollte die Anzahl der Follower, Likes und Kommentare keine ausschlaggebende Rolle spielen. Positive Kommentare mit vermeintlichen Erfolgen können erfunden und gekauft worden sein. Wenn das "sichere, schnelle Geld" versprochen wird, sollten Anleger skeptisch sein, da grundsätzlich von Betrug auszugehen ist.
Siehe auch:
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