Microsofts starkes Wachstum scheint derzeit kaum zu bremsen

Microsoft konnte seine Einnahmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres erneut deutlich steigern. Trotz bereits hoher Werte ist noch einmal eine zweistellige Wachstumsrate erreicht worden, mit der der Gewinn nicht mithalten konnte.
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Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, verbuchte man für das dritte Geschäftsquartal einen Umsatz von 48,4 Milliarden Dollar, was im Jahresvergleich einer Steigerung um 18 Prozent entspricht. Daraus resultierte ein Nettogewinn von 16,7 Milliarden Dollar, was 8 Prozent mehr sind als vor einem Jahr. Dass die Steigerung des Überschusses deutlich geringer ausfällt, als die der Einnahmen, liegt dem Vernehmen nach an verschiedenen Faktoren, wie ungünstigen Wechselkursen und den Aufwendungen für den Abschluss der Nuance-Übernahme.

Im laufenden Geschäft musste Microsoft hingegen kaum Abstriche machen. Insbesondere das Cloud-Geschäft entwickelt sich weiterhin hervorragend und trägt mit Wachstumsraten um die 30 Prozent zu den Bilanzen bei. Damit bleibt dieser Bereich der stärkste Motor für die Entwicklung der Geschäfte des Redmonder Konzerns. Microsoft Q3 2022Die Umsatz-Entwicklung bei Microsoft

Schrecksekunde beim PC-Absatz

Aber auch sonst kann das Microsoft-Management sich zumindest für einen Moment entspannt zurücklehnen. Denn die anderen Geschäftsbereiche laufen ebenfalls gut. Für eine Schrecksekunde dürfte die Meldung gesorgt haben, dass der PC-Markt seinen Corona-Schwung verloren hat und die Absatzzahlen wieder rückläufig sind - dann aber stellte sich heraus, dass dies vor allem erst einmal die konkurrierenden Chromebooks und weniger die Windows-Systeme betrifft.

Darüber hinaus hatte die Xbox-Abteilung die besten Geschäfte seit Jahren zu vermelden und konnte den Konkurrenten aus Japan ausstechen. Das schlug sich zusammengenommen in einem 11-prozentigen Wachstum des Privatkunden-Segments nieder. Und bei den Business-Kunden läuft die Umstellung auf Windows 11 nach Plan und brachte ebenso hohe Steigerungen der Einnahmen mit sich.
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