Inflation und Co.: Microsoft schüttet stattliche Lohnerhöhungen aus
Microsoft plant deutlich mehr Geld ein, mit dem das Unternehmen seine Beschäftigten bezahlen will. Es soll nennenswerte Lohnerhöhungen und auch deutlich mehr Aktienanteile geben, um die Inflations-Effekte der letzten Zeit auszugleichen.
Infografik Google, Microsoft & Co.: Damit verdienen die Tech-Riesen ihr Geld
"Im Rahmen unserer jährlichen Vergütungsprüfung investieren wir in diesem Jahr in erheblichem Umfang in die Entlohnung unserer Mitarbeiter auf der ganzen Welt", hieß es laut eines Berichtes der Seattle Times in einer Stellungnahme des Unternehmens. Damit sollen die steigenden Lebenshaltungskosten ausgeglichen und die Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten ausgedrückt werden. Deutliche Gehaltssteigerungen wird es vor allem in den unteren bis mittleren Hierarchie-Ebenen geben.
Die Gehaltserhöhungen sind dabei allerdings nicht einfach Ausdruck besonderer Nächstenliebe seitens des Microsoft-Managements und der Aktionäre, die es vertritt. Vielmehr steht der Konzern in einem harten Konkurrenzkampf um Fachkräfte. Und im Großraum Seattle gibt es ähnliche Entwicklungen wie im Silicon Valley, wo sich selbst sehr gutverdienende Menschen nur noch mit Mühe eine Wohnung leisten können.
Nun kamen noch die allgemein steigenden Lebenshaltungskosten hinzu und Microsoft muss entsprechend befürchten, dass sich Entwickler und andere Experten lieber umorientieren und einen Job in einer Region suchen, in der es sich einfacher leben lässt. Dort bekommt man dann vielleicht kein ebenso üppiges Gehalt, muss dafür aber eben auch deutlich weniger für Miete oder Eigentum zahlen. Und gesucht werden Entwickler inzwischen quasi überall.
Und auch rund um Seattle ist die Konkurrenz um gute Entwickler schärfer geworden. Amazon hat die Gehälter für bestimmte Bereiche bis zu verdoppelt und bietet nun deutlich mehr als der Nachbar Microsoft. Da bleibt den Redmondern kaum etwas anderes übrig, als nachzuziehen. Aber auch viele andere der 181.000 Microsoft-Mitarbeiter weltweit können sich auf bessere Vergütungen freuen. Wie viel mehr es genau geben wird, machte das Unternehmen nicht im Detail öffentlich - bekannt wurde lediglich, dass das bisher geplante Budget für Lohnerhöhungen etwa verdoppelt und die Vergabe von Aktienoptionen um 25 Prozent erhöht wird.
Siehe auch:
Infografik Google, Microsoft & Co.: Damit verdienen die Tech-Riesen ihr Geld
"Im Rahmen unserer jährlichen Vergütungsprüfung investieren wir in diesem Jahr in erheblichem Umfang in die Entlohnung unserer Mitarbeiter auf der ganzen Welt", hieß es laut eines Berichtes der Seattle Times in einer Stellungnahme des Unternehmens. Damit sollen die steigenden Lebenshaltungskosten ausgeglichen und die Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten ausgedrückt werden. Deutliche Gehaltssteigerungen wird es vor allem in den unteren bis mittleren Hierarchie-Ebenen geben.
Die Gehaltserhöhungen sind dabei allerdings nicht einfach Ausdruck besonderer Nächstenliebe seitens des Microsoft-Managements und der Aktionäre, die es vertritt. Vielmehr steht der Konzern in einem harten Konkurrenzkampf um Fachkräfte. Und im Großraum Seattle gibt es ähnliche Entwicklungen wie im Silicon Valley, wo sich selbst sehr gutverdienende Menschen nur noch mit Mühe eine Wohnung leisten können.
Nun kamen noch die allgemein steigenden Lebenshaltungskosten hinzu und Microsoft muss entsprechend befürchten, dass sich Entwickler und andere Experten lieber umorientieren und einen Job in einer Region suchen, in der es sich einfacher leben lässt. Dort bekommt man dann vielleicht kein ebenso üppiges Gehalt, muss dafür aber eben auch deutlich weniger für Miete oder Eigentum zahlen. Und gesucht werden Entwickler inzwischen quasi überall.
Entwickler unbedingt halten
"Immer wieder stellen wir fest, dass unsere Talente aufgrund der großartigen Arbeit, die sie leisten, sehr gefragt sind", sagte Microsoft-Chef Satya Nadella. Bereits die Corona-Phase mit ihrer langen Homeoffice-Zeit nutzten viele Entwickler, um kurzerhand in billigere Regionen umzuziehen - und diese sind nun schwer wieder ins Büro zurückzuholen.Und auch rund um Seattle ist die Konkurrenz um gute Entwickler schärfer geworden. Amazon hat die Gehälter für bestimmte Bereiche bis zu verdoppelt und bietet nun deutlich mehr als der Nachbar Microsoft. Da bleibt den Redmondern kaum etwas anderes übrig, als nachzuziehen. Aber auch viele andere der 181.000 Microsoft-Mitarbeiter weltweit können sich auf bessere Vergütungen freuen. Wie viel mehr es genau geben wird, machte das Unternehmen nicht im Detail öffentlich - bekannt wurde lediglich, dass das bisher geplante Budget für Lohnerhöhungen etwa verdoppelt und die Vergabe von Aktienoptionen um 25 Prozent erhöht wird.
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