SMS-Spam erlebt einen Boom und der Schaden steigt immer schneller
Die meisten Nutzer können inzwischen recht gut mit Spam in E-Mails und anderen Online-Kanälen umgehen. Die Versender verlegen sich daher zunehmend auf die klassischen SMS. Die Werbe-Flut per Textnachricht nimmt immer stärker zu.
Daten aus den USA zeigen beispielsweise, dass der durchschnittliche Mobilfunknutzer inzwischen 42 Spam-Nachrichten im Monat auf sein Mobiltelefon geschickt bekommt. Das berichtet das Magazin Axios. Dabei zeigt die Tendenz deutlich nach oben und der SMS-Spam legt Steigerungsraten an den Tag, die derzeit in keinem anderen Bereich zu finden sind.
Das hat verschiedene Gründe. So sind effektive Filter im SMS-Bereich bisher eher Mangelware. Was die Netzbetreiber nicht abfangen können, landet in den meisten Fällen in den SMS-Postfächern der Nutzer, da nur wenige eigene Anti-Spam-Hürden auf ihren Mobiltelefonen betreiben. Und wenn sie erst einmal am Ziel angekommen sind, kommen die unerwünschten Werbenachrichten hier auf deutlich höhere Öffnungs-Raten als beispielsweise der klassische E-Mail-Spam, da die User die meisten SMS auch tatsächlich anschauen.
Bei dieser verzeichnet man in Folge des zuletzt deutlich gestiegenen Spam-Aufkommens auch einen deutlich erhöhten Schaden durch Betrugsfälle. Im letzten Jahr wurden in den USA allein 131 Millionen Dollar Verlust bei Verbrauchern registriert, die auf Inhalte von SMS-Spam hereinfielen. Das sind immerhin 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Und dies umfasst nur die Fälle, von denen die FTC auch weiß - die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.
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Das hat verschiedene Gründe. So sind effektive Filter im SMS-Bereich bisher eher Mangelware. Was die Netzbetreiber nicht abfangen können, landet in den meisten Fällen in den SMS-Postfächern der Nutzer, da nur wenige eigene Anti-Spam-Hürden auf ihren Mobiltelefonen betreiben. Und wenn sie erst einmal am Ziel angekommen sind, kommen die unerwünschten Werbenachrichten hier auf deutlich höhere Öffnungs-Raten als beispielsweise der klassische E-Mail-Spam, da die User die meisten SMS auch tatsächlich anschauen.
Schaden steigt enorm
Und ähnlich wie bei automatisierten Anrufen ist es für die Werber in den letzten Jahren auch immer einfacher geworden, große Mengen an SMS-Spam zu verschicken und deren Herkunft effektiv zu verschleiern. "Es gibt eine große Anzahl von Akteuren auf der ganzen Welt, die ständig versuchen, Spam über eine fast unendliche Anzahl von Eingangspunkten in das Netz zu schleusen", erklärte Will Maxson von der US-Telekommunikationsbehörde FTC.Bei dieser verzeichnet man in Folge des zuletzt deutlich gestiegenen Spam-Aufkommens auch einen deutlich erhöhten Schaden durch Betrugsfälle. Im letzten Jahr wurden in den USA allein 131 Millionen Dollar Verlust bei Verbrauchern registriert, die auf Inhalte von SMS-Spam hereinfielen. Das sind immerhin 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Und dies umfasst nur die Fälle, von denen die FTC auch weiß - die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.
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Christian Kahle
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