Phishing-Hochsaison: LKA warnt vor Betrug und zeigt Spam-Kampagnen
Das LKA Niedersachsen hat Beispiele aktueller Phishing-Versuche im Namen bekannter Unternehmen veröffentlicht, um Nutzer besser zu sensibilisieren, wie gut so manch eine Kampagne mittlerweile geworden ist. Zuletzt gab es entsprechende Beispiele von DHL, AVM und Microsoft.
Nun meldet das Landeskriminalamt: Besonders den Jahreswechsel nehmen Cyberkriminelle zum Anlass, gut gefälschte E-Mails im Namen von Banken und Dienstleistern zu versenden. Im Betreff geht es dann um Änderungen der Geschäftsbedingungen, neue Preise für das Jahr 2022 oder Meldungen wie "Ihre Karte wird zum Jahreswechsel deaktiviert". Immer noch sind viele der Fakes verhältnismäßig leicht aufzuspüren, zum Beispiel über die Domains, auf die Nutzer geführt werden. Diese neuen Beispiele von aktuellen Phishing-Kampagnen hat das Landeskriminalamt veröffentlicht:
Die Täter verwenden Namen, Logos und Design bekannter Unternehmen, um die E-Mail-Empfänger in die Falle zu locken. Eine gute Meldung hatte die Behörde dabei auch - einige der Links, die sie im Rahmen von Betrugsanzeigen untersuchten, wurden bereits durch aktuelle Browser/Antivirensoftware beim Öffnen als Phishing erkannt und es gab eine entsprechende Warnung. Die Cyberkriminellen agieren aber sehr schnell und so waren andere Links und Landingspages bereits inaktiv. Vereinzelt waren die Seiten aber noch aktiv und umgingen Sicherheitstools.
Andere Links führen unerwartet zu Gewinnspielen oder Seiten mit Spiele-Apps. Das LKA gibt zu diesen Kampagnen ein paar einfache Tipps:
Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, so informieren Sie unverzüglich Ihre Bank und erstatten Sie im Anschluss Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei oder über die jeweils zuständige Onlinewache.
Infografik: Das sind die erfolgreichsten Betreff-Zeilen beim Phishing
Download So laufen Windows Defender und andere Antivirus-App nicht parallel
Siehe auch:
Die Täter verwenden Namen, Logos und Design bekannter Unternehmen, um die E-Mail-Empfänger in die Falle zu locken. Eine gute Meldung hatte die Behörde dabei auch - einige der Links, die sie im Rahmen von Betrugsanzeigen untersuchten, wurden bereits durch aktuelle Browser/Antivirensoftware beim Öffnen als Phishing erkannt und es gab eine entsprechende Warnung. Die Cyberkriminellen agieren aber sehr schnell und so waren andere Links und Landingspages bereits inaktiv. Vereinzelt waren die Seiten aber noch aktiv und umgingen Sicherheitstools.
Andere Links führen unerwartet zu Gewinnspielen oder Seiten mit Spiele-Apps. Das LKA gibt zu diesen Kampagnen ein paar einfache Tipps:
Generell gilt:
Banken, Sparkassen und Kreditinstitute werden Sie niemals auf diesem Wege auffordern, Ihre persönlichen Bankdaten/Kundendaten zu verifizieren! Folgen Sie keinen Links aus solchen Mails und öffnen Sie keine Anhänge! Es besteht neben Phishing Ihrer Zugangsdaten auch die Gefahr von Schadsoftware. Sollten Sie unsicher sein, so kontaktieren Sie immer Ihre Bank auf alternativem Wege (z.B. per bekannter Hotline).Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, so informieren Sie unverzüglich Ihre Bank und erstatten Sie im Anschluss Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei oder über die jeweils zuständige Onlinewache.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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