Lost Ark Spam: Amazon Games sperrt über eine Million Bot-Accounts
Amazon und Smilegate RPG haben in den letzten Tagen hart durchgegriffen und mehr als eine Million Accounts beim MMORPGs Lost Ark rausgeworfen. Diese Accounts wurden durch Bot-Erkennung markiert und gesperrt - in der Hoffnung, dass die Sperre das Spam-Problem löst.
Lost Ark-Spieler kennen das Problem: Bot-Accounts sind in jedem Quest zu finden, wo sie beispielsweise Werbung machen für dubiose Goldseller-Angebote. Die Masse dieser Störungen ist mittlerweile so angewachsen, dass die Entwickler sich zu einer aktiven Sperre von allen Accounts entschlossen haben, hinter denen sie Bots vermuten. Nach einigen Wochenenden mit massiven Beschwerdeaufkommen will man so nun die Aufrechterhaltung eines fairen und unterhaltsamen Spielerlebnisses gewährleisten.
Diese Bannwelle ist aber nur der erste Schritt, um Nutzer vor Spam ins Spiel zu schützen und auch den Spielfluss zu erhalten. Als Nächstes plant Amazon daher eine Erweiterung des Anti-Cheat-Tools, die Verbesserung der Methoden zur Identifizierung von Bots und die Durchführung weiterer Bannwellen so oft wie nötig.
Startender Bot-Bann ist nur ein erster Versuch
Das Lost Ark-Team hat darauf jetzt mit einer Stellungnahme reagiert und erläutert, was man gegen die Probleme macht:
"Seit dem Start von Lost Ark ist das Botting ein wachsendes Problem. Unser Team hat hart daran gearbeitet, effektive Werkzeuge und Methoden zu entwickeln, um Bots zu identifizieren und aus dem Spiel zu entfernen. Als Ergebnis dieser Arbeit werden wir heute (3./4.) mehr als eine Million illegale Accounts aus dem Spiel entfernen, bei denen festgestellt wurde, dass sie Bots betreiben."
Irrtum möglich
Damit einher könnten jedoch auch false-positives gehen, wo Spieler fälschlicherweise als Bots identifiziert wurden. Die Entwickler entschuldigen sich für Probleme, die das bei echten Spielern nun verursachen könnte. Man hätte natürlich im Vorfeld alle möglichen Schritte unternommen, um dies zu verhindern, aber Einzelfälle sind immer möglich. Betroffene Spieler können gegen eine Sperre Einspruch erheben, indem sie ein Ticket auf der entsprechenden Support-Seite von Lost Ark einreichen.Diese Bannwelle ist aber nur der erste Schritt, um Nutzer vor Spam ins Spiel zu schützen und auch den Spielfluss zu erhalten. Als Nächstes plant Amazon daher eine Erweiterung des Anti-Cheat-Tools, die Verbesserung der Methoden zur Identifizierung von Bots und die Durchführung weiterer Bannwellen so oft wie nötig.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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