Siemens wird in Berlin Wasserstoff-Anlagen in großem Stil bauen
Ab dem kommenden Jahr wird der Technologiekonzern Siemens in Berlin die Produktion von Elektrolysemodulen anlaufen lassen. Diese werden für die industrielle Produktion von Wasserstoff benötigt und das Unternehmen könnte hier einen großen Zukunftsmarkt erreichen.
Siemens wird die Produktion in seinem Standort an der Huttenstraße in Berlin Moabit ansiedeln. Dort baut das Unternehmen derzeit Gasturbinen und man kann bereits auf einen entsprechenden Grundbestand an Produktionsanlagen und eine Werkshalle von 2000 Quadratmetern Größe zurückgreifen. Nach einer Investition von rund 30 Millionen Euro soll der neue Fertigungsbereich hier dann im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen.
"Mit der neuen Fertigung für Wasserstoff-Elektrolyseure bekräftigen wir unseren Anspruch, die Energiewende aktiv mitzugestalten. In Berlin bündeln wir dafür unser Wissen im Bereich verschiedener Energietechnologien", sagte Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender von Siemens Energy. Wasserstoff sei ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energiewelt. "Damit dieser Bereich wirtschaftlich tragfähig ist, müssen die Herstellungskosten für Elektrolyseure deutlich verringert werden. Mit unserer neuen Fertigung tragen wir dazu bei, Wasserstoff schneller wettbewerbsfähig zu machen."
Die Siemens-Systeme setzen dabei auf die PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane). Unter Zuführung von elektrischem Strom, am besten natürlich aus erneuerbaren Quellen, kann dann Wasser aufgespalten werden, während das Membran-Verfahren dafür sorgt, dass der abgetrennte Wasserstoff besonders rein ist und ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird.
Siemens kann auf dieser Grundlage Systeme liefern, die für Anwendungen bis in den höheren dreistelligen Megawatt-Bereich ausgelegt sind. Bei entsprechender Energiezufuhr lassen sich dann mehrere Tonnen Wasserstoff pro Stunde erzeugen. Systeme dieser Größenordnung können beispielsweise eingesetzt werden, um die überschüssige Energie großer Windparks zu Zeiten eines Stromüberflusses für die Wasserstoff-Produktion zu nutzen.
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"Mit der neuen Fertigung für Wasserstoff-Elektrolyseure bekräftigen wir unseren Anspruch, die Energiewende aktiv mitzugestalten. In Berlin bündeln wir dafür unser Wissen im Bereich verschiedener Energietechnologien", sagte Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender von Siemens Energy. Wasserstoff sei ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energiewelt. "Damit dieser Bereich wirtschaftlich tragfähig ist, müssen die Herstellungskosten für Elektrolyseure deutlich verringert werden. Mit unserer neuen Fertigung tragen wir dazu bei, Wasserstoff schneller wettbewerbsfähig zu machen."
Mehrere Tonnen H2 pro Stunde
Am neuen Standort wird Siemens dann sowohl die einzelnen Elektrolyse-Zellen herstellen und diese anschließend auch zu größeren Modulen zusammensetzen. Die Endfertigung der Module mit anderen technischen Bauteilen zu verfahrenstechnischen Einheiten erfolgt dann anschließend in Mülheim, wo auch heute schon entsprechende Produkte produziert werden.Die Siemens-Systeme setzen dabei auf die PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane). Unter Zuführung von elektrischem Strom, am besten natürlich aus erneuerbaren Quellen, kann dann Wasser aufgespalten werden, während das Membran-Verfahren dafür sorgt, dass der abgetrennte Wasserstoff besonders rein ist und ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird.
Siemens kann auf dieser Grundlage Systeme liefern, die für Anwendungen bis in den höheren dreistelligen Megawatt-Bereich ausgelegt sind. Bei entsprechender Energiezufuhr lassen sich dann mehrere Tonnen Wasserstoff pro Stunde erzeugen. Systeme dieser Größenordnung können beispielsweise eingesetzt werden, um die überschüssige Energie großer Windparks zu Zeiten eines Stromüberflusses für die Wasserstoff-Produktion zu nutzen.
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