Statistik zeigt: Die Verteilung von Windows 11 gerät ins Stocken

Obwohl Microsoft das Windows 11-Upgrade für kompatible PCs vergleichsweise einfach gestaltet, scheint die Verteilung des noch jungen Betriebssystems zu stagnieren. Neue Statistiken zeigen, dass die Redmonder auch im März 2022 an der 20-Prozent-Hürde scheitern.
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Während offizielle Nutzerzahlen bis zu einer werbewirksamen Ankündigung seitens Microsoft zurückgehalten werden, gelten die Hochrechnungen des Werbevermarkters AdDuplex als solide Anlaufstelle für eine Prognose zur Verteilung von Windows 10 und Windows 11. In die Statistik des Unternehmens fließen Daten aus rund 5000 Windows Store-Apps ein, die am 29. März 2022 erhoben wurden. Dabei deuten diese im März auf einen wichtigen Fakt hin - die Windows 11-Verteilung gerät ins Stocken. AdDuplex März 2022: Windows VersionenDer neue AdDuplex Report für Windows 10/11 im März 2022

Nutzer aktualisieren Windows 10, springen nicht auf Windows 11

Im Vergleich der genutzten Windows 10- und Windows 11-Versionen konnte das neue Betriebssystem seinen Marktanteil im Februar auf 19,3 Prozent erhöhen. Die im März gemessenen 19,4 Prozent sprechen allerdings für eine Stagnation. Deutlich zu sehen ist, dass vor allem Windows 10-Nutzer immer häufiger auf das weiterhin aktuelle 21H2-Update (28,5 Prozent) aufspringen und sich von alten Versionen verabschieden. Warum ebendiese Nutzer nicht direkt auf Windows 11 umsteigen, kann vielfältige Gründe haben.

Sehr wahrscheinlich ist es, dass viele Nutzer mit Windows 10 noch immer zufrieden sind und den Sprung auf Windows 11 aufgrund zurückliegender Problemmeldungen nicht wagen wollen. Der Umstieg sollte mittlerweile vergleichsweise einfach sein, nachdem Microsoft sämtliche Beschränkungen bezüglich der Upgrade-Verteilung aus dem Weg geräumt hat. Dennoch könnte eine Vielzahl der Nutzer an den Hardware-Anforderungen von Windows 11 scheitern. Im Vergleich zur breiten Masse dürfte hier nur eine Handvoll Nutzer den Workaround zur Aushebelung von TPM 2.0, Secure-Boot und Prozessor-Beschränkungen nutzen.

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