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450 Gigawatt: China baut riesige Solar- und Windanlage in die Wüste
In China soll ein gigantisches Ausbauprojekt in der Wüste Gobi die Stromproduktion aus Solar-Anlagen und Windkraft deutlich voranbringen. Dieses würde gegenüber dem derzeitigen Stand einen enormen Sprung nach vorn bedeuten.
"China wird in der Wüste Gobi die größte Solar- und Windenergie-Erzeugungskapazität in der Geschichte aufbauen", sagte He Lifeng, Direktor der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur Reuters am Rande des Nationalen Volkskongresses. Vorgesehen ist eine installierte Leistung von 450 Gigawatt. Die erste Bauphase, mit der 100 Gigawatt Photovoltaik-Kapazität entstehen sollen, sei bereits angelaufen.
Zum Vergleich: Dieses Ausbauprojekt entspricht etwa der doppelten Menge dessen, was alle Anlagen zur Stromerzeugung in Deutschland an installierter Leistung vorhalten. Im Jahr 2019 belief sich diese laut der Bundesnetzagentur auf 214,1 Gigawatt.
Bei der Sicherung der Grundlast setzt China allerdings noch immer auf Kohle. Hier arbeitet man aber daran, alte Anlagen durch deutlich effizientere Systeme zu ersetzen, bei denen das Verhältnis von Stromerzeugung zu Emissionen deutlich besser ausfällt. Ein dritter Schwerpunkt in den Planungen für die kommenden Jahre bildet ein Umbau der großen Übertragungsnetze, um Regionen, die günstige Voraussetzungen für Wind- und Solar-Kraft bieten, besser als bisher mit den großen Abnehmer-Zentren zu verbinden.
Siehe auch: Chinas Solar-Strom wird schnell billiger - Preispunkt von Kohle erreicht
Zum Vergleich: Dieses Ausbauprojekt entspricht etwa der doppelten Menge dessen, was alle Anlagen zur Stromerzeugung in Deutschland an installierter Leistung vorhalten. Im Jahr 2019 belief sich diese laut der Bundesnetzagentur auf 214,1 Gigawatt.
Stromnetz wird umgebaut
In China existierten zum letzten Jahreswechsel 306 Gigawatt Photovoltaik-Leistung, hinzu kamen 328 Gigawatt Windkraft-Kapazität. Auch in diesem Zusammenhang stellt das Projekt also eine enorme Erweiterung dar. Aktuell will China seine Solar- und Wind-Kapazitäten auf mindestens 1200 Gigawatt ausbauen, um die eigenen Klimaziele zu erreichen. Diese sehen vor, bis zum Jahr 2030 eine Trendwende zu schaffen - ab dann soll der Ausstoß von Treibhausgasen nicht mehr weiter steigen, sondern nach und nach sinken.Bei der Sicherung der Grundlast setzt China allerdings noch immer auf Kohle. Hier arbeitet man aber daran, alte Anlagen durch deutlich effizientere Systeme zu ersetzen, bei denen das Verhältnis von Stromerzeugung zu Emissionen deutlich besser ausfällt. Ein dritter Schwerpunkt in den Planungen für die kommenden Jahre bildet ein Umbau der großen Übertragungsnetze, um Regionen, die günstige Voraussetzungen für Wind- und Solar-Kraft bieten, besser als bisher mit den großen Abnehmer-Zentren zu verbinden.
Siehe auch: Chinas Solar-Strom wird schnell billiger - Preispunkt von Kohle erreicht
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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